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K34: Heinzel, M.: Grenzland Eifel

12.00 €

Am Lager

Der unseren Lesern seit der „Hommage à la Vennbahn“ und „Bollenien“ nicht unbekannte Autor legt mit seiner neuen Publikation eine „Collage“ ostbelgischer Geschichte und Geschichten vor, die sich von der Baltia-Zeit über die Zwischen- und Nachkriegszeit bis heute erstreckt. Das Originelle an der Darstellung ist die Tatsache, dass der Autor eine fiktive Geschichte mit den geschichtlichen Fakten verknüpft, wobei letztere einen breiten Raum einnehmen, da sie mit vielen Details und Anekdoten angereichert sind. Schwerpunktmäßig behandelt der Autor die Zeit zwischen 1949 und 1958 (Bollenien), die sich zwischen Bildchen, Losheim und Hemmeres abspielte, wo auch die fiktive Geschichte der Familie Igelmond-Lambert stattfindet. Die Protagonisten verdeutlichen, mehr als mancher historische Exkurs, wie verzwickt die Verhältnisse waren und wie schlitzohrig die ansässige Bevölkerung darauf reagierte. Pfarrer Dohmen aus Losheim ist da nur ein (geschichtlich reales) Beispiel. Die Schrift erhebt keinerlei Anspruch auf eine umfassende Darstellung dieser Zeit, doch die vielen geschichtlich verbürgten Anekdoten, die eingestreuten fiktiven Erzählungen und der stets im Hintergrund mitschwebende historische Zusammenhang versprechen eine anregende und sehr informative Lektüre.
Das Buch kann im ZVS-Museum zum Preis von nur 12 Euro erworben werden.

127 Seiten, Hardcover
Eifel-Verlag, Jünkerath, 2020