Thema: Vereinsleben

Rheinlandtaler 2017 geht an Klaus-Dieter Klauser

2017-05-17 Klaus-Dieter Klauser erhielt Rheinlandtaler - Foto: Guido Leufgen

Am 17. Mai 2017 wurde der langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident des Königlichen Geschichts- und Museumsverein zwischen Venn und Schneifel St. Vith (ZVS), Klaus-Dieter Klauser, vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Brauweiler mit dem Rheinlandtaler geehrt. Mit dem Rheinlandtaler ehrt der LVR seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlands und darüber hinaus verdient gemacht haben. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende der Landesversammlung Rheinland, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, vor allem das langjährige ehrenamtliche Engagement des Preisträgers im Bereich der Regionalgeschichte hervor. Beeindruckend sei auch das Spektrum des Betätigungsfeldes von Klaus-Dieter Klauser, das sich von historischer Forschung und Publizistik in Form der Monatsblätter des Vereins und anderen regionalhistorischen Publikationen weit über die Landesgrenzen hinaus bis hin zur kreativen Neugestaltung des St. Vither Geschichtsmuseums mit pädagogisch-didaktischer Umsetzung erstreckt. In seiner bescheidenen Art hob Klauser in seinen Dankesworten aber auch die konstruktive und schöpferische Tätigkeit der vielen ZVS-Ehrenamtlichen hervor, ohne die eine solche Arbeit nicht zu leisten wäre. Die Auszeichnung würdige nicht nur ihn in Persona, sondern gelte auch der gesamten Vereinsarbeit der letzten Jahre in besonderer Weise. Dafür bedankte sich Klaus-Dieter Klauser am Ende seiner kleinen Rede noch einmal ausdrücklich beim LVR.
Im Namen des Verwaltungsrates von ZVS gratulieren wir dem frisch gebackenen Preisträger des Rheinladtalers 2017 auf das Herzlichste!

Dr. Jens Giesdorf, Präsident                        Walter Reuter, Schriftführer

 

Bildernachlese der Feier

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Geschrieben am 23.05.2017

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ZVS hat einen neuen Ehrenpräsidenten

Der Verwaltungsrat des Königlichen Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith hat am 16. Juni 2016 dem langjährigen ZVS-Präsidenten Klaus-Dieter Klauser in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für den Verein die Ehrenpräsidentschaft angetragen. Jeder, der die Geschicke unseres Vereins in den letzten Jahrzehnten verfolgt hat weiß, dass Klaus-Dieter ZVS besonders geprägt hat und auch weiterhin prägen wird. Die Spanne seiner Aktivitäten für den Verein ist unglaublich groß, vom Ansprechpartner rund um Museum und Bibliothek, Organisator von Sonderausstellungen und Fachtagungen, eifrigen Begleiter bei heimatgeschichtlichen Wanderungen, bis hin zum akribischen Heimatforscher mit seinen vielen Artikeln und Beiträgen in unserer Monatszeitschrift erstreckt sich die Bandbreite seiner Tätigkeiten. Das stets offene Ohr für die Belange von ZVS, die pragmatischen Lösungen auch bei schwierigen Problemen, das Zuhören können und die Geduld sowie die richtige Prise Humor bei der Arbeit zeichnen unseren neuen Ehrenpräsidenten besonders aus. Das genannte Aufgabenspektrum und die Eigenschaften qualifizieren Klaus-Dieter Klauser in besonderem Maße zur Ausübung dieses Amtes, dass seit dem Tod von Hubert Jenniges im Jahre 2012 vakant war.
Im Namen des gesamten Vereins gratulieren wir Klaus-Dieter ganz herzlich zu diesem Ehrenamt und wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft.
Für den Vorstand

Dr. Jens Giesdorf , Vorsitzender                                                     Walter Reuter, Schriftführer

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Geschrieben am 17.06.2016

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Kreativwettbewerb „Hygiene zu Opas Zeiten“

Im Rahmen des 50. Vereinsjubiläums von „ZVS“ haben wir zu Beginn des Schuljahres 2014-15 zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, im Klassenverband eine Bastelarbeit, ein Bild, eine Skulptur, eine Collage, …  zum Thema „Hygiene zu Opas Zeiten“ zu erarbeiten. Dabei sollten der Phantasie keine Grenzen gesetzt sein was die Form der eingereichten Kreativarbeit angeht. In den verschiedenen Alterskategorien gab es je nach Bewertung Geldpreise zu gewinnen.

Folgende Schulklassen gingen mit ihren Arbeiten als Gewinner hervor:

  • Kindergarten:
    – Grundschule Eupen-Oberstadt (1. Preis: 200 Euro))
  • 1.-3. Schuljahr:
    – 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule Eupen (1. Preis: 200 Euro)
  • 4.-6. Schuljahr:
    – Grundschule Mürringen (1. Preis: 200 Euro)
    – 5. Schuljahr der Freien Katholische Primarschule der Maria-Goretti-Schule, St.Vith (2. Preis: 100 Euro).

Hier eine Bildauswahl der Kunstwerke:

  • Kindergarten der Grundschule Eupen-Oberstadt:

     

  • 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule:

       

  • Grundschule Mürringen:

     

  • 5. Schuljahr der Freien Katholischen Primarschule, St.Vith:

Die Arbeiten dieser Schulklassen sind im Laufe des Monats Mai im ZVS-Heimatmuseum zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich, denn die Kindergarten- und Schulkinder haben mit ihren Lehrpersonen sehenswerte Kunstwerke geschaffen, die sowohl durch ihre informativen Inhalte als auch durch ihre kreative Darstellung bestechen.  (Öffnungszeiten: werktags: 13-17 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr).

 

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Geschrieben am 07.04.2014

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Werner Mießen, Träger des Heckingschildes 2016

2016 04 16 ZVS-Heckingschild Werner-Mießen Foto: Guido-Leufgen 147

Heckingschildträger Werner Mießen (r)

Der Eupener Philologe, Bibliograph, Publizist und Dozent Werner Mießen ist der neue Träger des Dr.-Anton-Hecking-Schildes, das der Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ alle zwei Jahre vergibt. Die einzige historische Auszeichnung mit überregionalem Profil in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens erinnert an Dr. Anton Hecking, den ersten großen Historiker der Westeifel, vor allem des St.Vither Landes. Dr. Hecking, Arzt und Stadtverordneter von St.Vith (1807 – 1892), verfasste grundlegende Werke über die Stadt und ehemalige Herrschaft St.Vith (1875), über seinen Vaterort Schönberg (1884) und über die Mundart der Eifel (1890).

Mit dem Dr. Anton-Hecking-Schild zeichnet ZVS Persönlichkeiten aus, die sich im Rhein-Mosel-Maas-Raum im allgemeinen und im Lande zwischen Venn und Schneifel im besonderen hohe Verdienste in der geschichtlichen Forschung, im Studium des Brauchtums dieser Region und in der Förderung der bodenständigen Kultur erworben haben.

Werner Mießen (Jg. 1945) hat sowohl in historisch-bibliografischer, publizistischer und pädagogischer Hinsicht in unserem Landstrich bemerkenswerte Spuren hinterlassen, die ihn für die Auszeichnung prädestinieren. Als Mitinitiator und Mitherausgeber (mit Freddy Cremer) der Dokumentensammlungen „Die verdrängten Jahre 1914-1945“ und  „Spuren – Materialien zur Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“, als Autor der mittlerweile 4-bändigen Bibliographie der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat er wichtige Grundlagen für die geschichtliche Forschung bereitgestellt, die den Historikern ihre Arbeit sehr erleichtern. Als Verfasser mancher Beiträge zur ostbelgischen Geschichte zeichnet er sich durch einen spritzigen, sachlichen und aufschlussreichen Schreibstil aus. Zudem zeigt sich hier sein hinterfragender Umgang mit Geschichte und den dazugehörenden Geschichtsbildern.

Das Hecking-Schild wurde Werner Mießen am 16. April 2016 in einer Feierstunde im St.Vither Rathaus überreicht.

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Geschrieben am 12.02.2016

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In memoriam Hubert Jenniges

Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. (Salvador Dalí)

 In den Vormittagsstunden des 19. Oktober 2012 verstarb unser Ehrenpräsident und Freund Hubert Jenniges im Alter von 77 Jahren. Mit Bestürzung, Trauer, Fassungslosigkeit und Schmerz sind wir gezwungen Abschied zu nehmen von einem Mann, der unseren Geschichtsverein seit seiner Gründung 1965 in maßgeblicher Weise als Takt- und Impulsgeber geprägt hat, als Autor und Vortragsredner unendlich bereichert hat und als weiser Ratgeber und Visionär bis heute begleitet hat.

Mit Herzblut ging er zu Werke, mit Sach- und Fachverstand vermochte er zu überzeugen und zu begeistern und mit Humor und Esprit gewann er die Sympathien. Der Verlust eines solchen Menschen reißt eine Lücke, die uns zunächst nur sprachlos und traurig hinterlässt. (mehr …)

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Geschrieben am 20.10.2012

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Zum Tode von Emil Gennen

Am Morgen des 23. Mai 2009 verstarb unser langjähriger Mitarbeiter EmilGennen-Emil-sw-red Gennen aus Burg Reuland. Seit Beginn war er als aktives Mitglied des Geschichtsvereins tätig und hat unsere Monatsblätter durch variationsreiche, interessante und gut recherchierte Beiträge bereichert. Seine Themenschwerpunkte betrafen sowohl das erlebte Kriegsgeschehen, markante Persönlichkeiten sowie Aspekte seiner Reuländer Heimat. Überregional bekannt wurde Emil Gennen durch seine Gedichte, die er in Tageszeitungen und auch in unseren Monatsblättern veröffentlichte; zwei Gedichtbände hat der pensionierte Volksschullehrer mit dem Geschichtsverein vor wenigen Jahren veröffentlicht. Aus seinen Gedichten wie aus seinen Texten und Zeichnungen sprach ein nachdenklicher, das Zeitgeschehen kritisch beobachtender und ein tief relgiöser Mensch, der nicht belehrte, sondern zum Nachdenken anregte und teils in humorvoller, teils in ernsthafter Sprache ein Bewusstsein für unsere Lebenswelt und ihre Verletzlichkeit zu schaffen suchte. Über die Jahre ist Emil Gennen sich und seinen nach wie vor aktuellen Werten und Überzeugungen treu geblieben und dies in einer Zeit, in der einige Wertegefüge einem unmoralischen bzw. unsozialen Wandel unterliegen. Mit seiner Familie sind wir in der Trauer um einen standhaften und gradlinigen Menschen verbunden, dem wir ein ehrenvolles Andenken bewahren werden. Möge er in Frieden ruhen.

K.D. Klauser,
Vorsitzender des „ZVS“

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Geschrieben am 23.05.2009

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Zum Tode von Kurt Fagnoul

Zum Tode von Kurt Fagnoul

In der Nacht vom 21. zum 22. Mai 2009 verstarb unser Gründungspräsident Kurt Fagnoul, der dem Verein während 33 Jahren, von 1965 bis 1998 vorstand. Mit seinem unverwüstlichen Humor und seiner Leutseligkeit hat er den Geschichtsverein geprägt und in den ersten schwierigen Jahren seines Bestehens durch manches Fahrwasser geleitet, das nicht ohne Untiefen war.

Kurt hat schon als Jugendlicher gelernt, was es heißt, mit den Untiefen des Lebens zurecht kommen zu müssen, denn als 16jähriger Flakhelfer wird ihm gewiss mehr als einmal existentielle Angst und Verzweiflung bewusst geworden sein. Der Tod seines Bruders, der als deutscher Soldat gefallen war, hat bei ihm tiefe Wunden hinterlassen und hat ihn wohl auch zur Auseinandersetzung mit unserer jüngeren Geschichte motiviert. Der Krieg als menschenverachtendes und menschenzerstörendes Werk ist denn auch Thema der ersten Buchveröffentlichung des noch jungen Geschichtsvereins, an der Kurt Fagnoul maßgeblich beteiligt war: In „Kriegsschicksale 1944/45“ beschreiben er und andere Zeitzeugen den Verlauf der Ardennenoffensive und schildern nüchtern und nachvollziehbar, wie Zerstörung und Tod sich von Dorf zu Dorf, einer Feuerwalze gleich, fortbewegten. Im Zuge dieser Veröffentlichung reichten sich in St.Vith die ehemaligen Gegner – Amerikaner und Deutsche – die Hand zur Versöhnung. Als ZVS-Vorsitzender war Kurt Fagnoul maßgeblich am Zustandekommen dieser Geste der Versöhnung beteiligt. (mehr …)

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Geschrieben am 21.05.2009

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Hubert Jenniges zu seinem 70. Geburtstag

Ansprache des ZVS -Vorsitzenden Klaus-Dieter Klauser anlässlich der Ehrung Hubert Jenniges zu seinem 70. Geburtstag im Hotel Pip-Margraff, St.Vith, am 11.12.2004

Meine Damen und Herren,
liebe Familie Jenniges, lieber Hubert,
Zu Deinem Ehrentage hat man mich gebeten, einige Worte an die Festversammlung zu richten – einer Bitte, der ich sehr gerne nachgekommen bin, denn in den Jahren, in denen wir als „schneifelnde“ Heimatkundler zusammenarbeiten, war es mir vergönnt, einen liebenswürdigen, sachkundigen und aufrichtigen Menschen kennenzulernen, mit dem ich manche Gespräche führte und stets bereichert Abschied nahm. Diese Bereicherung gestaltete sich recht vielfältig: mal bestand sie in gewonnen Erkenntnissen über diesen oder jenen geschichtlichen Sachverhalt, den Hubert einem historischen Laien wie mir mit bewundernswerter Geduld und Nachvollziehbarkeit erläuterte; mal bestand diese Bereicherung auch in witzigen, phantasievollen oder erfrischenden Unterhaltungen, in denen Hubert die Bandbreite seines philosophisch-humoristischen Genres offenbarte. Ich erinnere mich stets gerne der Zeit, als ich den Vorsitz im Geschichtsverein von meinem Vorgänger Kurt Fagnoul übernommen hatte und Hubert sich wohl zur Aufgabe gemacht hatte, den Neuling behutsam mit den ehrwürdigen Traditionen des noch ehrwürdigeren Vereins vertraut zu machen. Hubert tat dies mit bemerkenswerter Gelassenheit, Spontanität und Neugier, so dass es dem Neuling erst gar nicht in den Sinn kam, die vermutete Ehrwürdigkeit noch länger zu suchen, sondern den gebotenen Gestaltungsspielraum zu nutzen und sich an die Arbeit zu machen. Huberts Unterstützung und Wohlwollen war mir gewiss und dies hat sich bis heute nicht geändert – wofür ich sehr dankbar bin. (mehr …)

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Geschrieben am 12.12.2004

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