Thema: Veranstaltungen

Film: Der letzte Jolly Boy am 5.2.2020

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Ardennenoffensive: Film: Der letzte Jolly Boy im  Kino „Corso“, St.Vith

Der letzte Jolly Boy – Ein Film von Hans-Erich Viet

Das dokumentarische Roadmovie von Hans-Erich Viet, der gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum die Stationen seiner Vergangenheit besucht hat, läuft am 5. Februar ab 20.00 Uhr im Kino „Corso“ in St.Vith.

Zum Filminhalt

Eigentlich hatte Leon Schwarzbaum Sänger werden wollen. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges spielte der heute 97-Jährige in der Band „Jolly Boys“. Heute ist er der einzige Überlebende der Gruppe. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Hans-Erich Viet bereist Schwarzbaum deutsch-polnische Vergangenheit und Gegenwart — von der Heimatstadt Kattowitz über das Ghetto Bedzin, die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald bis zum Prozess gegen den SS-Wachmann Reinhold Hanning im Jahr 2016.

Vier Jahre lang hat Hans-Erich Viet den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum begleitet. In der Zeit haben die beiden nicht nur die unterschiedlichen Stationen aus Schwarzbaums Vergangenheit besucht. In der Zeit war Schwarzbaum auch bei Markus Lanz zu Gast, um seine unfassbare Geschichte zu erzählen, und besuchte den Prozess gegen Reinhold Hanning. Spieldauer: 110 Min. – geeignet ab 14 Jahre

Der Filmabend ist eine Gemeinschaftsinitiative vom Institut für Demokratiepädagogik der Autonomen Hochschule Eupen, arsVitha und unserem Geschichtsverein.

Vorverkauf: 8,- € (nur im ZVS-Museum, Tel. 080/22.92.09: werktags von 13-17 Uhr) – Abendkasse: 9,- €

Hinweis auf die Vorführung des Films in Eupen:

Am 6. Februar 2020 19.30 Uhr wird der Film ebenfalls im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen gezeigt.
Weitere Info und Anmeldung unter folgendem Link: Veranstaltung im Parlament – Der letzte Jolly Boy

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Geschrieben am 17.01.2020

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Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Ardennenoffensive

Programm der Veranstaltungen vom 13.12.2019 – 14.2.2020 in der Stadtgemeinde St.Vith

13.12., 19.00 Uhr, Pfarrkirche St.Vith:

Eröffnung der Ausstellung des Kgl. Geschichtsvereins „ZVS” “Begeisterung, Ernüchterung, Zerstörung”

Anhand von Texten, Bildern, Karten und Objekten wird die Zeit zwischen 1935 und 1945 in der belgischen Eifel thematisiert. Die Ausstellung wird bei freiem Eintritt bis zum 8.2.2020 zugänglich sein, außer während der Gottesdienste. Führungen werden am 5.1., am 2.2. (jeweils um 14 und 16 Uhr), sowie auf Anfrage angeboten (Tel. 0478/43.82.09).

 

15.12., 9.45 Uhr: Schönberg, Ourbrücke:

Einweihung eines Denkmals für alle Kriegsgefangenen

In den ersten Tagen der Ardennenoffensive wurden ca. 7.000 zumeist kriegsunerfahrene US-Soldaten auf den Höhen um Schönberg gefangen genommen. Ihnen und allen Kriegsgefangenen zu Ehren wird das Denkmal an der Schönberger Ourbrücke eingeweiht.

15.12., 11.00 Uhr: St.Vith, Klosterstraße:

Gedenkfeier am Denkmal der 106. US-Inf.Division

Es waren vorwiegend junge, unerfahrene Soldaten dieser US-Einheit, die sich als erste mit den deutschen Angreifern zu Beginn der Offensive konfrontiert sahen und folglich einen hohen Blutzoll zahlten.

Wie jedes Jahr, so findet die Feier anlässlich des 75. Jahrestages des Beginns der Offensive im Beisein einer amerikanischen Ehrengarde und belgischer Veteranenvereinigungen statt. Aus gegebenem Anlass werden in diesem Jahr zudem mehrere Originalfahrzeuge und Darsteller in Uniform teilnehmen.

15.12., 12.30 Uhr: Rathaus St.Vith:

Empfang von Veteranen und anderer geladener Gäste

 

22.12.,  11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr und 18.00 Uhr: Recht, Schieferstollen:

Konzert des Musikvereins Recht

Zum Gedenken an die Zeit vor 75 Jahren, als viele Rechter im Stollen Schutz vor Kriegshandlungen suchten, bietet der Musikverein Recht vier Aufführungen im Stollen an. Der Kartenvorverkauf erfolgt im Sekretariat des Schieferstollens (Tel. 080/57.00.67;  0479/63.48.75;  info@schieferstollen-recht.be)

22.12., 10.30 Uhr und 16.00 Uhr: St.Vith, Büchelturm:

Stadtführungen zum Thema Krieg und Zerstörungen

Die Führungen werden von Stadtführern, je nach Publikum, auf Deutsch oder Französisch durchgeführt. Treffpunkt zu jeder Führung ist der Büchelturm; der Rundgang endet am Rathaus (Platz der Begegnung). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Führungen (kostenpflichtig) können nach Terminabsprache erfolgen (Tel. 080/28 01 30;  Tel. 0478/43 82 09).

 

26.12.,  14.00 Uhr: St.Vith, Büchelturm:

Stadtführung zum Thema Krieg und Zerstörungen

Stadtführer stehen am Büchelturm für kostenlose, etwa ein- bis anderthalbstündige Rundgänge (deutsch und französisch) durch die Stadt zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Ereignissen um Weihnachten 1944.

26.12., 17.15 Uhr:

Sternmarsch der Stadtviertel zum St.Vither Kriegerdenkmal mit anschließendem Gottesdienst

Von den verschiedenen Stadtvierteln aus ziehen Fackelzüge zur Kirche, wo gegen 18.00 Uhr ein Gedenkgottesdienst stattfindet. Die Pfarrverantwortlichen der Stadtviertel sorgen für die Organisation.

 

29.12., 19.00 Uhr: St.Vith, Pfarrkirche:

Konzert

Unter dem Titel „Requiem” präsentiert das OstbelgienFestival
– das Requiem op. 48 von Gabriel Fauré,
– „Wie liegt die Stadt so wüst” von Rudolf Mauersberger und
– drei Orgelwerke von Jehan Alain („Deuxième Fantaisie”, „Le Jardin suspendu” und „Litanies”).
Unter der Leitung von Rainer Hilger gastieren der Chor „Carmina Viva“ und ein Ensemble sowie Michael Schneider an der Orgel.
Der Eintritt zum Konzert ist gratis; Platzkarten gibt’s im Tourist-Info und im Triangel zu den bekannten Öffnungszeiten.

 

16.01., 19.00 Uhr, St.Vith, Kino „corso”:

Grenzland in Flammen: Die Ardennenoffensive (Teil 1)

Der 2,5-stündige Film von Robert Fuchs und Manfred Klein thematisiert die geheimen Vorbereitungen, das Aufmarschgebiet und den Angriff vom 16.12.1944. Angereichert mit Zeitzeugeninterviews, Computersimulationen und Archivfilmen wirft der Film ein neues Licht auf die „Operation Herbstnebel”. Der Kartenvorverkauf erfolgt im „Triangel” (www.triangel.com).

 

20.01., 16.00 Uhr, St.Vith, Triangel:

Ankunft der „Befreiungskolonne Bastogne – Elsenborn”

Im Rahmen der Veranstaltung „Belgium Remebers” fährt, mit Unterstützung der Armee, ein Konvoi von ca. 40 Militärfahrzeugen auch St.Vith an. Am Triangel können die Fahrzeuge besichtigt werden.

 

21.01., 9.30 Uhr: St.Vith, Kriegerdenkmal:

Zeremonie mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal; anschließend Defilee der„Befreiungskolonne” durch St.Vith und Weiterfahrt nach Lanzerath, Honsfeld und Elsenborn. Schulklassen sind willkommen.

 

30.01. – 02.02.:

Eifeler Abiturienten besuchen das ehemalige KZ Auschwitz.

 

05.02., 20.00 Uhr, Kino „corso”:

Der letzte Jolly Boy  (Film von Hans-Erich Viet)
Dokumentarisches Roadmovie von Hans-Erich Viet, der gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum die Stationen seiner Vergangenheit besucht.
Eigentlich hatte Leon Schwarzbaum Sänger werden wollen. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges spielte der heute 97-Jährige in der Band „Jolly Boys“. Heute ist er der einzige Überlebende der Gruppe. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Hans-Erich Viet bereist Schwarzbaum deutsch-polnische Vergangenheit und Gegenwart — von der Heimatstadt Kattowitz über das Ghetto Bedzin, die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald bis zum Prozess gegen den SS-Wachmann Reinhold Hanning im Jahr 2016.  –  Vorverkauf ab 6.1.2020 nur im ZVS-Museum

 

14.02., 13.30-16.00 Uhr, St.Vith, Triangel:

Podiumsgespräch mit Studenten und Zeitzeugen

Die Eindrücke der Studenten nach dem Besuch des KZ Auschwitz, Erfahrungen der Zeitzeugen zu Vorkriegs- und Kriegszeit sowie Fragen des Publikums stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, bei der ein intergenerationeller Dialog im Vordergrund steht.

 

Zu allen Veranstaltungen ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Info-Tel: Stadt St.Vith: 080/28.01.33 – Tourist-Info: 080/28.01.30 – ZVS: 0478/43.82.09
Info-Mail: info@st.vith.be  oder  info@zvs.be

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Geschrieben am 07.11.2019

ZVS-Wanderungen 2020

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.
Hunde, die mitgeführt werden, müssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 28.09.2019

ZVS-Wanderungen 2019

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.
Hunde, die mitgeführt werden, müssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 06.10.2018

Heckingschild für „Barfußhistoriker“ – Laudatio von Herrn Engelbert Cremer

Laudatio für Klaus-Dieter Klauser anlässlich der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes am 14. April 2018 im Rathaus zu St.Vith

 

Lieber Klaus-Dieter, Werte Gäste,

Ich stand am Fenster – im Alter hat man das so an sich, man steht gelegentlich am Fenster , betrachtet eingehend den Horizont und hofft, so wie der Matrose im Mastkorb , endlich ausrufen zu können: „Land in Sicht“.
Aber der Matrose im Krähennest blieb stumm.
Vor mir liegt ein weißes Blatt Papier . Die Leere starrt mich an. Es sagt kein Wort. Mein Blick schweift wieder nach draußen.
Nun sollte man nicht glauben mir wäre zum Preisträger des diesjährigen Anton-Hecking-Schildes nichts eingefallen. Im Gegenteil, die Fülle dessen, was er geleistet, initiiert, angestoßen, entwickelt und geschrieben hat , ist so überwältigend , dass ich nicht wusste, wo anfangen und was in dieser Fülle besonders erwähnt werden sollte. Aber das war es nicht allein. Vor allen Dingen wusste ich nicht wie anfangen. Ich ahnte, dass unser Preisträger es gar nicht mag im Mittelpunkt zu stehen. Seine Bescheidenheit steht im Widerspruch zum Applaus der ihm heute gebührt. Wie umgehen mit dieser ehrlichen, nicht aufgesetzten Bescheidenheit, die Platz lässt für andere? Mein Blick schweift wieder in die Ferne.
Man könnte einen Blumenstrauß überreichen und Danke sagen für den unermüdlichen Einsatz. Man könnte diesen Blumenstrauß mit Schneeglöckchen, Veilchen, Krokusse garnieren, die leise, wie unser Preisträger, im Stillen, oft Verborgenen, aufblühen und nicht müde werden durch ihre Schönheit jedes Jahr das Herz aufs Neue zu erfreuen. Doch Zweifel erfüllten meine Gedanken. Dies wäre zwar stimmig, passend zu unserem Preisträger, aber für den heutigen Anlass schien mir dies doch etwas knapp bemessen zu sein.
Und so sitz ich wieder vor meinem leeren Blatt Papier.
Beim Grübeln fiel mir ein , dass der heutige Vorsitzende des Geschichtsvereins, Jens Giesdorf, mir erzählt hat, dass Hubert Jenniges, der mit Klaus-Dieter befreundet war, sich selbst und Klaus-Dieter als „Barfußhistoriker“ bezeichnete.
Gemeint war damit, dass sie keine wissenschaftlich ausgebildeten Historiker waren, sondern sich selbst aneigneten ,was die, ich nenn es mal, „ Leidenschaft für Geschichte „von ihnen forderte.
Dieser Begriff passt nahezu ideal zur Person Klaus-Dieters. Er drückt nicht nur seine Bescheidenheit aus , sondern umschreibt auch sein Wirken.

Denn, wer barfuß durchs Leben geht , lernt wachsam sein, lernt schauen wo er seinen Fuß hinsetzt und wo er hintritt. So wird er auf Dinge aufmerksam, die möglicherweise sonst nicht gesehen oder wahrgenommen werden.

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Geschrieben am 26.04.2018

Klaus-Dieter Klauser erhält Hecking-Schild 2018

Feierliche Verleihung am 14. April in Rathaus St. Vith

Am 14. April ist es soweit, dann erhält der langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident Klaus-Dieter Klauser das renommierte Dr. Anton-Hecking-Schild des Königlichen Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith. Klauser verkörpert seit über zwei Jahrzehnten wie kein anderer mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit ZVS. Dabei geht sein Engagement für regionalhistorische Aspekte weit über das normale Maß einer Vereinsarbeit hinaus.

Ein erster Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der lokalen Historie ist zweifelsohne die Eisenbahngeschichte. Hier ist Klaus-Dieter Klauser sehr häufig als Fachmann gefragt und kann als Co-Autor des Werkes „Hommage à la Vennbahn“ (bereits in zweiter Auflage erschienen) auf einen publizistischen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen des Landes zwischen Venn und Schneifel blicken.
Die Monatsblätter von ZVS, die mittlerweile im 54. Jahrgang erscheinen, sind der zweite Themenschwerpunkt des Preisträgers von 2018. Seine Artikel bestechen durch die große inhaltliche Bandbreite, die sich vom Ersten Weltkrieg bis zum Bau der Autobahn in den 70er Jahren erstreckt.Das vom Autor selbst erstellte anschauliche Kartenmaterial und die sprachliche Umsetzung, finden bei einer breiten ZVS-Leserschaft großen Anklang.
Ein weiteres Arbeitsfeld von Klauser ist seine Tätigkeit rund um das ZVS-Geschichtsmuseum. Bei der Erarbeitung und Umsetzung des neuen Museumskonzeptes ist er federführend beteiligt und sorgt im Museumsausschuss mit seiner Fachkenntnis, seinem Arbeitseifer und seiner humorvollen Art für die besondere Arbeitsatmosphäre.
Vielen Wanderfreunden ist Klaus-Dieter Klauser eine Institution, der es bei den vielen regelmäßigen Wanderungen des Vereins jedes Mal wieder aufs Neue gelingt, mit seinen kenntnisreichen Erläuterungen die Teilnehmer für die regionalhistorischen Besonderheiten ihrer Heimat zu begeistern.
Auch als Vortragsredner ist der Hecking-Schild-Preisträger von 2018 sehr gefragt und ein gern gesehener Gast im französischsprachigen Landesteil, in Luxemburg, im Prümer Land und darüber hinaus.

Mit der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes ehrt der Königliche Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith die vielfältigen regionalhistorischen Arbeiten von Klaus Dieter Klauser und sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Geschichtsverein.

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Geschrieben am 31.01.2018

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ZVS-Wanderungen 2018

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.
Hunde, die mitgeführt werden, müssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 19.08.2017

Ausstellung: Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote. Im Umfeld des „Großen Krieges“ 1914-18 in der Eifel

Mit dieser Ausstellung, die erstmals ab dem 7. März bis zum 16. August 2015 im ZVS-Museum zu sehen war, standen wir in der langen Reihe derjenigen, die schon 2014 an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerten. Den Blick, den wir dabei auf das Geschehen warfen, war ein regionaler, aber auch zugleich ein Blick über den Rand unseres Gebietes – ein Blick in Stimmungen und Einstellungen, die nicht nur typisch für unser kleines Gebiet waren. Der Titel der Ausstellung „Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote“ soll die Dynamik veranschaulichen, die die Stimmungen und Ereignisse dieser Jahre widerspiegeln. Eine nationalistisch-patriotische Grundstimmung, Feindbilder, Autoritätsgläubigkeit und Unterwürfigkeit sowie ein ausgeprägter Militarismus bildeten den Nährboden für eine Kriegsbereitschaft; militärische Aufrüstung, politische Kraftmeierei und Überheblichkeit sorgten für den Unterbau. Seit der deutschen Reichsgründung war das Militär nicht nur Teil der Staatsstruktur, sondern Kern der Gesellschaft. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo hätte ohne diese explosive gesellschaftliche und politische Verfassung wohl niemals zu dem geführt, was später als „Großer Krieg“ – „la Grande Guerre“ – bezeichnet wurde. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: in jahrelangen mörderischen Stellungskriegen in Frankreich und in Russland verloren 17 Mio Menschen ihr Leben (10 Mio Soldaten und 7 Mio Zivilisten); die Zahl der Verwundeten lag doppelt so hoch.

Für unser Gebiet hatte der Erste Weltkrieg bzw. der Versailler Vertrag einen Staatenwechsel zur Folge: Die ehemaligen preußischen Kreise Eupen und Malmedy wurden Belgien angegliedert. Und damit begann eine neue Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche.

Anhand vieler Bilder, Texte und Karten, aber auch einiger Objekte und Dokumente konnte der Besucher in diese Zeit eintauchen und vielleicht nachvollziehen, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, deren Entstehungszutaten auch heute noch nicht aus der Welt verschwunden sind.

Die Themen der Ausstellung:
1a. Im Vorfeld des Krieges: Alltag zu Beginn des 20. Jahrhunderts
1b: Im Vorfeld des Krieges: Gesellschaftliche Strömungen
1c: Im Vorfeld des Krieges: Nationalismus, Patriotismus, Militarismus
2:   Ein Blick zum Nachbarn Belgien
3:   Bündnisse und Kriegsängste
4:   Die Juli-Krise und der Kriegsausbruch
5a: Der Aufmarsch: Der „Schlieffen-Plan“ und seine Verwirklichung
5b: Der Aufmarsch: Die Rolle der Eisenbahn
5c: Der Aufmarsch: Massaker in Belgien
6a: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die „Heimatfront“
6b: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Westfront
6c: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Ostfront
7a: Der Bau von Kriegsbahnen: Vielsalm-Born
7b: Der Bau von Kriegsbahnen: Gouvy-St.Vith
8:    Menschenschlachten
9:    Materialaufwand
10: Die Kriegsjahre 1915-1918 im Überbkick
11: Kriegsfolgen für Eupen-Malmedy
12: Der Krieg in der Erinnerung
Sonderthemen: Feldpostbriefe – Propaganda – Objekte der Erinnerung

Die Texte zu diesen Themen finden Sie hier.

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Geschrieben am 12.03.2015

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ZVS-Wanderungen 2017

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 01.05.2017

Kreativwettbewerb „Hygiene zu Opas Zeiten“

Im Rahmen des 50. Vereinsjubiläums von „ZVS“ haben wir zu Beginn des Schuljahres 2014-15 zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, im Klassenverband eine Bastelarbeit, ein Bild, eine Skulptur, eine Collage, …  zum Thema „Hygiene zu Opas Zeiten“ zu erarbeiten. Dabei sollten der Phantasie keine Grenzen gesetzt sein was die Form der eingereichten Kreativarbeit angeht. In den verschiedenen Alterskategorien gab es je nach Bewertung Geldpreise zu gewinnen.

Folgende Schulklassen gingen mit ihren Arbeiten als Gewinner hervor:

  • Kindergarten:
    – Grundschule Eupen-Oberstadt (1. Preis: 200 Euro))
  • 1.-3. Schuljahr:
    – 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule Eupen (1. Preis: 200 Euro)
  • 4.-6. Schuljahr:
    – Grundschule Mürringen (1. Preis: 200 Euro)
    – 5. Schuljahr der Freien Katholische Primarschule der Maria-Goretti-Schule, St.Vith (2. Preis: 100 Euro).

Hier eine Bildauswahl der Kunstwerke:

  • Kindergarten der Grundschule Eupen-Oberstadt:

     

  • 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule:

       

  • Grundschule Mürringen:

     

  • 5. Schuljahr der Freien Katholischen Primarschule, St.Vith:

Die Arbeiten dieser Schulklassen sind im Laufe des Monats Mai im ZVS-Heimatmuseum zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich, denn die Kindergarten- und Schulkinder haben mit ihren Lehrpersonen sehenswerte Kunstwerke geschaffen, die sowohl durch ihre informativen Inhalte als auch durch ihre kreative Darstellung bestechen.  (Öffnungszeiten: werktags: 13-17 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr).

 

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Geschrieben am 07.04.2014

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