1 Veranstaltungen | Geschichts- und Museumsverein Zwischen Venn und Schneifel (ZVS)

Thema: Veranstaltungen

ZVS-Wanderungen 2022

Aufgrund der oft wechselnden Corona-Regeln kann die eine oder andere Wanderung abgesagt werden. Auch können die Teilnahmebedingungen (z.B. Anmeldepflicht) Àndern. Aktuelle Infos hierzu finden Sie auf unserer Startseite.

 

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen MĂ€rz und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom WanderfĂŒhrer kurz erlĂ€utert wird.
Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse fĂŒhren zumeist ĂŒber ruhige Wege, durch stille BachtĂ€ler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.
Hier eine Übersicht der fĂŒr 2022 geplanten Touren:

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. drei- bis dreieinhalbstĂŒndigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt. Hunde, die mitgefĂŒhrt werden, mĂŒssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 3 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 28.09.2019

Dr. Marc Somerhausen – Engagierter KĂ€mpfer fĂŒr die Selbstbestimmung der Neubelgier in der Zwischenkriegszeit

Dr. Marc Somerhausen
Engagierter KĂ€mpfer fĂŒr die Selbstbestimmung der Neubelgier in der Zwischenkriegszeit

Vom 27. April bis zum 28. Juli und vom 1. Oktober bis zum 22. Dezember 2013 findet im ZVS-Museum eine Ausstellung zum Leben des Dr. Marc Somerhausen statt, eines engagierten Anwalts fĂŒr die Selbstbestimmung der „Neubelgier“ in der Zwischenkriegszeit. Die von der „Kulturellen Aktion und PrĂ€senz“ (KAP) organisierte Ausstellung war im November 2012 bereits im BRF-Funkhaus zu sehen.Engagierter KĂ€mpfer fĂŒr die Selbstbestimmung der Neubelgier in der Zwischenkriegszeit
Bei den Kammerwahlen vom 5. April 1925 wurde Somerhausen zum Abgeordneten im Bezirk Verviers gewĂ€hlt. Ein Viertel der Stimmen erhielt er aus dem „neubelgischen Gebiet“, dessen Bewohner damals zum ersten Mal an belgischen Wahlen teilnehmen durften. Somerhausen hatte sich im Wahlkampf fĂŒr das Selbstbestimmungsrecht und die DurchfĂŒhrung einer wirklich fairen Volksabstimmung ĂŒber die Staatszugehörigkeit des Gebietes eingesetzt.
Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 stand fĂŒr die allermeisten demokratisch gesinnten Bewohner der neuen belgischen Gebiete fest, dass eine RĂŒckkehr nach Deutschland nun nicht mehr möglich war. Somerhausen engagierte sich fortan fĂŒr die Rechte der Deutschsprachigen im Belgischen Staatsverband, beispielsweise im Justizwesen und fĂŒr eine breite Zweisprachigkeit im ganzen Gebiet.
Bei Kriegsausbruch im Jahre 1940 wurde Somerhausen, der sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hatte, zur Luftabwehr eingezogen. Kurz darauf geriet er in deutsche Gefangenschaft und erlangte erst nach 1945 die Freiheit.
Nach seiner RĂŒckkehr im Jahre 1945 leistete Somerhausen zeitweilig Dienst bei der MilitĂ€rmission in Berlin.
Nach den Wahlen von 1946 zog er nochmals, jetzt als Abgeordneter des Wahlbezirks BrĂŒssel, in die Kammer ein. Dieses Amt bekleidete er fĂŒr ein Jahr, da er 1947 zum Mitglied des neu eingerichteten Staatsrats ernannt wurde.
Von 1954 bis zur Emeritierung 1969 war Somerhausen als Professor fĂŒr Verwaltungsrecht an der Freien UniversitĂ€t BrĂŒssel tĂ€tig. 1966 wurde er zum ersten PrĂ€sidenten des Staatsrates ernannt.
Marc Somerhausen verstarb am 14. MĂ€rz 1992 im Alter von 93 Jahren in seinem Wohnhaus in Ixelles.

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Geschrieben am 24.04.2013

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Kriegserfahrungen 1914 – 1944 – 2014

Unsere Heimatstadt St. Vith, die in Urkunden der Abtei Stavelot-Malmedy aus dem Jahre 1130/31 erstmals neben anderen Ortschaften als Kirchenstandort erwĂ€hnt wurde, kann auf eine lange wechselvolle Geschichte zurĂŒckblicken. Es ist die Geschichte einer Grenzstadt, deren Schicksal von den jeweiligen politischen Ambitionen in Westeuropa abhĂ€ngig war, und deren Machthaber ĂŒber Krieg oder Frieden entschieden. Dabei haben die Bewohner immer wieder nach Zeiten der VerwĂŒstung und Zerstörung die Kraft zu neuen AnfĂ€ngen und zum Wiederaufbau gefunden. Auf Grund ihrer bitteren Erfahrungen und dem mehrfach aufgezwungenem Wechsel der NationalitĂ€t in den vergangenen Jahrhunderten bringen sie allen Neuerungen und auch der Politik eine gesunde Portion Misstrauen entgegen.

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Geschrieben am 10.03.2013

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Die Kirche in der Eifel – Geschichte, Kultus, Kunst

Die Dauerausstellung bietet dem Besucher neben vielen geschichtlichen Infos in drei Sprachen (auf Tafeln oder per Touchscreen), bekannte und unbekannte SakralgegenstÀnde sowie eine kirchlichen RÀumen nachempfundene AtmosphÀre.
Die Ausstellung ist zu folgenden Öffnungszeiten zugĂ€nglich: werktags von 13 – 17 Uhr, freitags nur bis 16 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr). FĂŒhrungen fĂŒr Schulen können auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten durchgefĂŒhrt werden.

Bilder der Eröffnung der Dauerausstellung “Die Kirche in der Eifel – Geschichte, Kultus, Kunst” (6. Juli 2012)

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Geschrieben am 05.07.2012

Kriegerische Zeiten – Momentaufnahmen aus der belgischen Eifel: die Jahre 1938-1945

Die Ausstellung zeigt anhand von Textdokumenten und Fotoaufnahmen, wie spannungsgeladen und gewalttÀtig die Zeit von 1938 bis 1945 mit ihren vielfÀltigen politischen und gesellschaftlichen Verunsicherungen, Bevormundungen und Zerstörungen erlebt wurde.

Die Ausstellung ist vom 1.6. bis 30.11.2012 im Heimatmuseum zu sehen (Öffnungszeiten: werktags von 13 – 17 Uhr, freitags nur bis 16 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr). FĂŒhrungen fĂŒr Schulen können auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten durchgefĂŒhrt werden. Lehrpersonen aus dem Primar- und Sekundarschulwesen haben hierzu Unterrichtsvorlagen erarbeitet, die auf Anfrage beim Geschichtsverein bestellt werden können.

Mehr ĂŒber den 2. Weltkrieg hier

Bestellung der Unterrichtsmaterialien ĂŒber unseren BĂŒchermarkt

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Geschrieben am 06.06.2012

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Heckingschild 2012 fĂŒr Georges Calteux

Im Rahmen einer rund anderthalbstĂŒndigen Feierstunde am 14. April im St.Vither Rathaus wurde dem luxemburgischen DenkmalschĂŒtzer Prof. Georges Calteux das Heckingschild des Jahres 2012 ĂŒberreicht. In Anwesenheit von BĂŒrgermeister C. Krings, MinisterprĂ€sident K.H. Lambertz und vielen GĂ€sten aus dem In- und Ausland begrĂŒĂŸte ZVS-Vorsitzender K.D. Klauser alle Anwesenden und erlĂ€uterte die GrĂŒnde, die zur Wahl von Georges Calteux gefĂŒhrt hatten. Der grenzĂŒberschreitende Wirkungskreis des Geehrten, sein Dynamismus und sein unerschöpfliches Engagement fĂŒr die Sache sowie die KontinuitĂ€t und die Stetigkeit in seiner Arbeit und damit die SeriositĂ€t, mit der er zu Werke geht, seien wesentliche GrĂŒnde, ihm die Ehrung zuteil werden zu lassen. Seit 30 Jahren setze sich Georges Calteux fĂŒr das lĂ€ndliche Kulturerbe und den Denkmalschutz ein – ohne Verschleißerscheinungen. Das Thema habe von ihm Besitz ergriffen und er habe sich ausdauernd und variationsreich zu seinem Anwalt gemacht. Er sei ĂŒber die Jahre selbst zu einer Institution und AutoritĂ€t in diesen Fragen geworden und habe dem lĂ€ndlichen Raum und seiner Kultur durch seine Arbeit WĂŒrde verliehen und den Menschen dieses Raumes Geschichtsbewusstsein und IdentitĂ€t vermittelt , so der ZVS-Vorsitzende. (mehr …)

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Geschrieben am 26.04.2012

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Die VerwĂŒstungen der Normannen in Eifel und Ardennen (881-892)

“Sie plĂŒnderten, mordeten und brannten Alles nieder”: Die VerwĂŒstungen der Normannen in Eifel und Ardennen (881-892). Das ist der Titel des diesjĂ€hrigen Vortrags von EhrenprĂ€sident Hubert Jenniges am Ende der Jahreshauptversammlung unseres Geschichtsvereins in Hotel Drosson (Wirtzfeld). Es geht um das brutale Vorgehen der Wikinger, der “Mannen aus dem Norden”, die zu Ende des 9. Jahrhunderts mit gezielten RaubzĂŒgen und Angriffen die Klöster von Stablo-Malmedy und PrĂŒm und alle reichen LandgĂŒter in der Region vernichteten.
In seinem bereits zur Tradition gewordenenen Vortrag zum Abschluss der ZVS-Jahreshauptversammlung fĂŒhrt uns Hubert Jenniges in diese spannungsgeladene Zeit vor gut 1130 Jahren, die  892  in einem ungleichen Kampf Westeifeler Bauern gegen die Normannen in der NĂ€he von PrĂŒm einen dramatischen Höhepunkt erreichte. Der Redner beschreibt nicht nur den Verlauf der Ereignisse, er wird auch die Nachwirkungen der normannischen ÜberfĂ€lle in unserem Raum festhalten und eine ungewöhnliche Zeitepoche wiederbeleben.

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Geschrieben am 23.11.2011

Hubert Jenniges: Eine Botschaft der WĂŒrdigung

Laudatio fĂŒr Prof. Dr. Alfred Minke anlĂ€sslich der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes am 13. April 2002 im Rathaus zu St.Vith

Sehr verehrter Herr Dr. Minke,
Werte Festversammlung,

Wir haben heute den Weg hierhin gefunden, um einen Menschen zu ehren, der  durch seine “heimatgeschichtliche Tiefenwirkung” gleich mehrere Bausteine in der kulturellen Architektur unserer Region gesetzt hat. Prof. Dr. Alfred Minke steht als 9. HeckingschildtrĂ€ger in der Reihe bekannter Persönlichkeiten, die der Geschichtsverein “Zwischen Venn und Schneifel” seit 1986 in einem Zweijahres-Rhythmus aufgrund ihrer regional-und landesgeschichtlichen Leistungen auszeichnet; Persönlichkeiten mit einer Ausstrahlung, die im Sinne des ersten großen Geschichtsschreibers unseres Gebietes, Dr. Anton Hecking,  der Regionalgeschichte, sowohl im nahen wie im weiten Sinne, ein neues Profil verliehen haben – ZVS-Vorsitzender, Klaus-Dieter Klauser, hat soeben den geografischen Umfang dieser Leistung abgesteckt. (mehr …)

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Geschrieben am 12.11.2011

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Verleihung des Heckingschildes 2008: Replik des Geehrten, Herrn Hans Josef Schad

Meine Damen und Herren!

Als erstes möchte ich von ganzem Herzen Dank sagen:
zunĂ€chst dem Geschichtsverein „ZVS“ und seinem Verwaltungsrat und Vorstand – Sie, meine Herren , haben beschlossen, mir die große Auszeichnung des Hecking-Schildes zu verleihen. Dies ist fĂŒr mich ein ganz besondere Ehre. Ich finde es besonders passend, dass der Geschichtsverein diese Auszeichnung nach Dr. Anton Hecking benannt hat. Er ist 1807 in Schönberg geboren – gerade mal 6 Kilometer flussabwĂ€rtss von Auw –  er hat in Trier am berĂŒhmten Friedrich-Wilhelm-Gymnasium 1831 sein Abitur unter dem bekannten Direktor Dr. Wyttenbach abgelegt, hat danach Medizin studiert und sich als Arzt in St.Vith große Verdienste erworben.  Er hat aber auch tiefschĂŒrfend in der lokalen Geschichte geforscht und ein ersten Buch ĂŒber St.Vith und ein zweites ĂŒber die Herrschaft Schönberg geschrieben. Dieses Buch konnten wir schon in den ersten Jahren in Auw erwerben – allerdings nicht das Original; das war damals eine seltene RaritĂ€t. Wir haben den Nachdruck der St.Vither Zeitung in die HĂ€nde bekommen. Ein fleißiger Mensch hat alle 19 Folgen in den Jahren 1959 /1960 gesammelt, hat alle Druckfehler fein sauber korrigiert und dann das Ganze bei Erich Weishaupt in der Heckingstraße in St.Vither binden lassen. Schön, nicht wahr, wie alles zusammen passt!? (mehr …)

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Geschrieben am 12.11.2011

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Verleihung des Heckingschildes 2008 an Herrn H.J.Schad im Rathaus zu St.Vith, am 12.4.2008 – BegrĂŒĂŸungsansprache des ZVS-Vorsitzenden K.D.Klauser

Verehrte FestgÀste,

Als Vorsitzender des Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ freut es mich sehr, dass Sie uns heute alle die Ehre erweisen und dadurch Ihre Sympathie und Anerkennung fĂŒr unseren diesjĂ€hrigen HeckingschildtrĂ€ger zum Ausdruck bringen.

Mit der Verleihung dieser Auszeichnung an Hans-Josef Schad setzt unser Verein die 1986 begonnene Tradition fort, im Zwei-Jahres-Rythmus Persönlichkeiten zu ehren, die sich im Maas-Rhein-Mosel-Raum im allgemeinen und im Lande zwischen Venn und Schneifel im besonderen um die Erforschung der geschichtlichen Vergangenheit verdient gemacht haben.
Der Preis trĂ€gt den Namen des ĂŒber die Grenzen des St.Vither Landes hinaus bekannten Arztes und Geschichtsforscher Dr. Anton HECKING, dessen Vorfahren aus dem Westerwald stammten und der 1807 in Schönberg geboren wurde.
Dr. Hecking praktizierte zeitlebens in St.Vith. Aber nicht nur aus beruflichen GrĂŒnden hat er sich mit den Menschen des St.Vither Landes beschĂ€ftigt. Sein Interesse galt auch ihrer Geschichte und ihrer Lebensweise. Jahrelang sammelte Hecking Materialien zur geschichtlichen Vergangenheit St.Viths und legte 1875 sein erstes Buch vor, die „Geschichte der Stadt und ehemaligen Herrschaft St.Vith“ – die erste ausfĂŒhrlichere Abhandlung zu diesem Thema ĂŒberhaupt. Einige Jahre spĂ€ter, 1884, erschien sein Werk ĂŒber die Geschichte der Herren von Schönberg und 1890, zwei Jahre vor seinem Tod, kam sein letztes Buch heraus: „Die Eifel in ihrer Mundart“. (mehr …)

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Geschrieben am 12.11.2011

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