Thema: Geschichtliche Themen
Der Zug kommt
Film- und Diskussionsabend in Weywertz
„Der Zug kommt“
Zur Geschichte der Eisenbahn im Lande zwischen Venn und Schneifel*
Die „Lupe“ V.o.G. und der Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ veranstalten am Dienstag, dem 12. März 2013, um 20 Uhr im Pfarrheim von Weywertz, Neuer Weg, einen Film- und Diskussionsabend zur Geschichte der Eisenbahn in unserem Landstrich.
Nur ein gutes Menschenalter dauerte die zunächst sehr erfolgreich verlaufende Geschichte der Bahn in unserem Landstrich, die wirtschaftlichen Aufschwung und Mobilität in die arme Eifel brachte. Nach dem Staatenwechsel 1920 und nach den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs begann der unaufhaltsame Niedergang. Die ca. einstündige Kurzfassung des bekannten ZVS-Films beleuchtet die markanten Stationen dieses immer noch faszinierenden Verkehrsmittels.
Die Teilnehmer an diesem Filmabend mögen sich bei der Lupe (Tel. 087/ 55.27.19 – mit Anrufbeantworter) oder im ZVS-Museum (Tel. 080/22.92.09, werktags von 13-17 Uhr) anmelden. Eintritt: 5 Euro.
* Der von W. Langer, H. Lampertz und K.D. Klauser produzierte Film „Der Zug kommt“ (ca. 200 Min.) kann zum Preis von 29,00 Euro bestellt oder an dem Abend erworben werden. Überweisen Sie bitte den Betrag (ggf. zzgl. Versandkosten von 2,50 Euro, Deutschland 4,00 Euro) auf das Konto des Geschichtsvereins (Schwarzer Weg 6, 4780 St.Vith) 103-0264827-85 (aus dem Ausland: IBAN: BE89 1030 2648 2785 BIC: NICABEBB) und geben Sie bitte den Kode ZF01 an. Vermerken Sie bitte auch, ob Sie eine DVD- oder eine Videokassette wünschen.
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Geschrieben am 30.11.2012
Fragebogen zur Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt
Zur Erstellung eines Beitrages für unsere Monatszeitschrift bittet die Autorin, Frau Michaela Schumacher-Fank, um Ihre Mithilfe. Thema des Beitrags ist der Brauch der Kräuerweihe zu Mariä Himmelfahrt am 15. August in der belgischen Eifel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich einige Minuten Zeit nehmen würden, um den folgenden Fragebogen zu beantworten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Den Fragebogen können Sie hier öffnen.
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Geschrieben am 05.06.2012
Die Verwüstungen der Normannen in Eifel und Ardennen (881-892)
“Sie plünderten, mordeten und brannten Alles nieder”.
Vortrag von Hubert Jenniges
vor der Jahreshauptversammlung des Geschichts- und Museumsvereins “Zwischen Venn und Schneifel”,
am 24. März 2012, im Hotel Drosson, Wirtzfeld.
Werte Geschichtsfreunde,
Heute führt uns der Weg in eine ferne Vergangenheit. Wir blicken rund 1130 Jahre zurück; wir erleben das Ende des 9. Jahrhunderts, als das Siedlungsgefüge unseres Gebietes bereits in groβen Linien feststand, d.h. die bedeutendsten Orte in unserem Raum bestanden bereits. Die intensive Urbarmachung und Rodung des Landes sowie die darauf folgenden Dorfgründungen hatten in der Karolingerzeit einen ersten Höhepunkt erreicht. Der Ausbau des Siedlungslandes ging jetzt in eine weitere Phase: Landgüter und Höfe waren an siedlungsfreundlichen, verkehrsgünstigen und ertragreichen Stellen entstanden. Einige waren groβzügig angelegte Anwesen, die dem König gehörten. Sie umfassten daher auch einen Trakt, der den umherziehenden Herrschern jederzeit als Residenz dienen konnte – das war mit Sicherheit in Thommen und Manderfeld der Fall, später auch in Büllingen, wo Königsaufenthalte bezeugt werden – desgleichen in zahlreichen Landgütern des Prümer Landes und des Öslings. Daneben gab es agrarische Selbstversorgungsbetriebe, deren Gründung von den Klöstern Stablo-Malmedy und Prüm ausgegangen war. (weiterlesen …)
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Geschrieben am 25.04.2012
Die Goldsuche in der Eifel – “Am Golde hängt, nach Golde drängt doch alles”
Die Goldsuche in der Eifel
“Am Golde hängt, nach Golde drängt doch alles”
von Kurt Fagnoul - Monatszeitschrift “Zwischen Venn und Schneifel” 2/1965, Seite 13
Nur träge schleppt sich die Amel in der Nähe des Quellgebietes durch die Krümmungen und von den Wiesenbächen gestärkt, strömt sie mit immer stärkerem Schwall talabwärts. Jedem Naturfreund unseres Heimatlandes wird das Ameltal ein wohlbekanntes Erholungs- und Ausflugsziel sein. Typische Eifeldörfer mit ihren alten Bauernhöfen, mit den von den Anhöhen wie Burgen hervorragenden Kirchtürmen, gestatten dem Besucher einen weiten Ausblick über die saftigen Weidekoppeln, welche von Laub- und Fichtenwäldern umgeben sind.
Wie viele Jahre schon mag sich unsere Heimat so dem Auge preisgegeben haben? Ja, wie lange schon spült die Amel in ihrem alten Flußbett die Ufer aus? Wie viele Geschlechter sind dem Amellaufe schon gefolgt und haben die Amel auf ihre Schätze untersucht? Großer Verdienst in dieser Hinsicht gebührt dem ehemaligen Kreisschulinspektor Dr. Esser, der ein vielseitiges Wissen hatte. (weiterlesen …)
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Geschrieben am 23.01.2012
Burg und Herrschaft Reuland
Burg und Herrschaft Reuland
Der Name des Ortes Reuland leitet sich vom Rittergeschlecht ab, das urkundlich ab dem 12. Jahrhundert bekannt ist. Das Geschlecht der Herren von Reuland erscheint erstmals urkundlich i.J. 1128 mit Johann, der Abt von Stavelot-Malmedy war. Dieses Rittergeschlecht starb 1313 mit Arnold von Reuland aus. Der bekannteste Reuländer Ritter dürfte Dietrich von Reuland gewesen sein, der am Kreuzzug Kaiser Barbarossas teilnahm und 1189 vor Akkon gefallen ist. Sein heldenhafter Kampf gegen die Feinde des Christentums hat ihm den Titel “Löwe von Reuland” eingebracht. Ab 1264 ist die Burg als luxemburgisches Lehen bekannt und die Herren von Reuland haben in der Zeit gute Beziehungen zu ihrem Landesherrn.
Das Gebiet der Herrschaft Reuland ist wohl im 9. oder 10. Jh. vom fränkisch-karolingischen Königshof Thommen abgekoppelt worden und hat als Verwaltungseinheit im Herzogtum Luxemburg bis zum Ende des Ancien Régime bestanden. Dieses Gebiet war zwar schon in keltischer und römischer Zeit besiedelt, wie wir aus den Altertumsfunden in der näheren Umgebung wissen (z.B. Hügelgräber). Nach dem Abzug der Römer gelangte unser Gebiet als herrenloses Land in den Besitz der fränkischen Könige (Merowinger, später Karolinger). Als solch ein Königsgut wird der Hof Thommen i.J. 814 erstmals erwähnt. Solche Königshöfe, landwirtschaftliche Zentren, erwiesen sich bei den Einfällen der Ungarn und der Normannen als ungeschützte Liegenschaften Daher begann auch in unserem Gebiet der Burgenbau, meist an sicheren Stellen in Flusstälern. Auf dem Felsvorsprung über dem Ulftal entstand der Burganlage im 9. oder 10. Jahrhundert, in dessen Schutz sich dann die Ortschaft entwickelte. Archäologische Grabungen belegen, dass der Burgplatz schon im 10. Jahrhundert besiedelt war. Im 11. und 12. Jahrhundert wird dieser Lebensraum mit Umfassungsmauern und einem Bergfried befestigt worden sein. Das Geschlecht der Herren von Reuland dürfte somit die Wehranlage mit Zugbrücke und Wassergraben erbaut haben. (weiterlesen …)
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Geschrieben am 05.01.2012
Eine Betrachtung zu den Fernsprechverbindungen in St.Vith aus dem Jahre 1928
Eine Betrachtung zu den Fernsprechverbindungen in St.Vith aus dem Jahre 1928
Von Kurt Fagnoul - Monatszeitschrift “Zwischen Venn und Schneifel” 6/2000, Seite 118
Nachdem man die kleine Kurbel an dem an der Wand hängenden Telefon lange genug betätigt
hatte, erklang eine weibliche Stimme aus dem Hörer. Es war die Stimme des Fräuleins vom Amt. Sie stellte die Verbindung zum gewünschten Gesprächspartner her. Wenn man im Jahre 1928, also vor 70 Jahren, telefonieren musste, so war dies noch eine Handlung, die einer Attraktion gleichkam. Die Telefonapparate, eine Erfindung Bells aus dem Jahre 1876, waren noch nicht so luxuriös gestaltet wie heute. Man war damals noch nicht wählerisch. (weiterlesen …)
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Geschrieben am 30.12.2011
Unser Kartenarchiv – Kartenmaterial zum herunterladen
In unserem Kartenarchiv finden Sie
:
- Topografische Karten: überwiegend das Gebiet der belgischen Eifel betreffend (Maßstab 1:10.000 und 1:25.000)
- Der preußische Urhandriss: Kartenausschnitte der Orte, wie er in der ersten Katasteraufzeichnung des Jahres 1828 erschien. Dieser umfasst die Gemeinden bzw. Altgemeinden Amel, Büllingen, Bütgenbach, Crombach, Lommersweiler, Manderfeld, Meyerode, Recht, Reuland, Schönberg und Thommen.
- Eine Liste von Karten zum herunterladen (erstellt von Klaus-Dieter Klauser). Zum Kartenarchiv …
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Geschrieben am 28.12.2011
Die Eisenbahn im Lande zwischen Venn und Schneifel
Die Geschichte der Eisenbahn zwischen Venn und Schneifel.
Noch zur preußischen Zeit erbaut (1885 – 1890), kannte das neue Verkehrsmittel zunächst einen großen Erfolg -größtenteils bedingt durch den Güterverkehr zwischen dem Aachener Becken und dem luxemburgischen Erzgebiet. Die Zunahme des Verkehrs erforderte eine Verdoppelung des Gleises auf der Hauptstrecke sowie den Ausbau mancher Bahnhöfe. Viele Menschen fanden eine Arbeit bei der Bahn.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Strecke Belgien zugesprochen. Noch bis in die 1920er Jahre blieb die Vennbahn auf Erfolgskurs. Da die Strecke jedoch nicht für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt war und zudem zollrechtliche Bestimmungen zwischen Belgien und Deutschland den Warenverkehr beeinträchtigten, verlor die Vennbahn mehr und mehr an Bedeutung, so dass die Strecke schon zu Beginn der dreißiger Jahre auf ein Gleis zurückgebaut wurde. Von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges sollte sich die Bahn letztlich nicht mehr erholen: schon in den 1950er Jahren wurde der Personenverkehr stetig abgebaut und auf Busse verlagert; die letzten Güterzüge verkehrten noch bis zu Beginn der 1980er Jahre. (weiterlesen …)
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Geschrieben am 25.11.2011
Herman Baltia
König Albert I. (Erster von links) mit Generalgouverneur Baltia (Zweiter von links) in Malmedy.
Auf Hermann Baltia geht der historische Name der Pater-Damian-Schule, das »Collège Patronné« zurück, das er kraft seines Amtes hatte einrichten lassen. »Weil er keine Lehrer für eine laizistische Sekundarschule fand, gelang es ihm, einen absolut kirchenfeindlichen Unterrichtsminister zu überzeugen, die Schule durch den Bischof patronieren zu lassen, erklärt Els Herrebout. »Der Unterrichtsminister stimmte zu, denn es galt, das Gebiet – je nach Lesart, Belgien einzuverleiben, oder es in den Staat zu integrieren.«
Deutsche Mutter (weiterlesen …)
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Geschrieben am 24.11.2011
Die Heimattreue Front
Am 29. Februar, um 20 Uhr referiert der junge Historiker David Mennicken in einem etwa einstündigen Vortrag zum Thema seiner Endarbeit: die Heimattreue Front. Der Autor wird versuchen, ein wenn möglich vollständiges Porträt dieser politischen Gruppierung zu erstellen und zu ergründen, inwiefern die HF eine nationalsozialistische Organisation war. Diese Organisation, die gleichzeitig eine politische Partei war, war aus der „Christlichen Volkspartei“ (CVP) hervorgegangen und führte den Kampf für die Rückkehr der sogenannten „Ostkantone“ (Eupen-Malmedy) zu Deutschland fort, nachdem diese 1920 durch Belgien annektiert worden waren.
Zunächst beschäftigt sich der Redner sich mit dem historischen Kontext, der die Existenz dieser Organisation erst möglich machte. Im zweiten Teil wird auf das Hauptthema, nämlich die HF, eingegangen. Hier werden vor allem die verschiedenen Bestandteile der HF (Unter- und Nebenorganisationen), ihre Struktur, ihre Ziele, ihre ideologischen Grundlagen und die besonders wichtige Rolle des Dritten Reichs beleuchtet. Außerdem wird auf alle Wahlen (Wahlkämpfe, Wahlergebnisse, usw.), an denen die HF als Partei teilgenommen hat, eingegangen und ebenfalls gezeigt, welche Mittel eingesetzt wurden, um sie zu bekämpfen. Im dritten und letzten Teil wird beschrieben, was aus der HF und ihren Mitgliedern nach dem deutschen Einmarsch und der Rückgliederung Eupen-Malmedys ans Deutsche Reich wurde.
Den Zuhörern wird somit eine umfassende Darstellung einer von Deutschland aus geführten und durch den Nationalsozialismus beeinflussten Organisation geboten, die zwischen 1936 und 1940 einer der wichtigsten Akteure im politischen und öffentlichen Leben unseres Landstriches war.
Der Vortrag, zu dem ein Eintritt von 2 Euro erhoben wird, findet statt am 29. Februar, ab 20 Uhr, im Saal „Wisonbrona“, Wiesenbach/St.Vith. Im Anschluss an den Vortrag steht der Redner zum Austausch mit dem Publikum zur Verfügung.
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Geschrieben am 05.11.2011


