Themen
Europäische Nacht der Museen
Am Samstag, 18. Mai 2013 findet die neunte Ausgabe der Europäischen Nacht der Museen statt.
Im vergangenen Jahr nahmen über 1800 Museen in Europa teil und der enorme Besucherzuspruch ermutigte die Initiatoren, die Veranstaltung zu wiederholen.
Mit dabei ist in diesem Jahr auch unser Heimatmuseum, das von 20 Uhr bis 1 Uhr früh seine Räume für die Besucher öffnet. Unter dem Motto „lebendiges Museum“ empfangen die Verantwortlichen die Gäste in historischer Kleidung, und bieten, passend zu den jeweiligen Ausstellungsräumen, ein buntes Animationsprogramm:
- In der Eisenbahnabteilung erzählt ein „Eisenbahner“ von der Vennbahn.
- Im Webzimmer erklärt ein Sachkundiger, wie Flachs zu Leinen verarbeitet wurde.
- In der Küche empfangen „Bauersfrauen“ die Besucher mit Kaffee, Schwarzbrot und Makei.
- In der Kapelle führt ein „Pfarrer“ durch die Geheimnisse der Liturgie.
- Im Keller zeigen Handwerker den Gebrauch alter Werkzeuge.
- Im Schlafzimmer erzählt eine Dame „Gute-Nacht-Geschichten“.
Ab 20 Uhr sind die „Türen zur Vergangenheit“ bei freiem Eintritt geöffnet.
http://www.nuitdesmusees.culture.fr/
www.zvs.be – E-Post: info@zvs.be
ZVS-Heimatmuseum – Schwarzer Weg 6 * 4780 St.Vith
Öffnungszeiten: werktags von 13-17 Uhr, freitags bis 16 Uhr, samstags 14-16 Uhr,
sonntags 14-17 Uhr – Telefon: 0032 / (0)80 / 22.92.09
Abgelegt in Veranstaltungen
Geschrieben am 16.05.2013
Dr. Marc Somerhausen – Engagierter Kämpfer für die Selbstbestimmung der Neubelgier in der Zwischenkriegszeit
Dr. Marc Somerhausen
Engagierter Kämpfer für die Selbstbestimmung der Neubelgier in der Zwischenkriegszeit
Vom 27. April bis zum 28. Juli und vom 5. September bis zum 22. Dezember 2013 findet im ZVS-Museum eine Ausstellung zum Leben des Dr. Marc Somerhausen statt, eines engagierten Anwalts für die Selbstbestimmung der „Neubelgier“ in der Zwischenkriegszeit. Die von der „Kulturellen Aktion und Präsenz“ (KAP) organisierte Ausstellung war im November 2012 bereits im BRF-Funkhaus zu sehen.
Bei den Kammerwahlen vom 5. April 1925 wurde Somerhausen zum Abgeordneten im Bezirk Verviers gewählt. Ein Viertel der Stimmen erhielt er aus dem „neubelgischen Gebiet“, dessen Bewohner damals zum ersten Mal an belgischen Wahlen teilnehmen durften. Somerhausen hatte sich im Wahlkampf für das Selbstbestimmungsrecht und die Durchführung einer wirklich fairen Volksabstimmung über die Staatszugehörigkeit des Gebietes eingesetzt.
Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 stand für die allermeisten demokratisch gesinnten Bewohner der neuen belgischen Gebiete fest, dass eine Rückkehr nach Deutschland nun nicht mehr möglich war. Somerhausen engagierte sich fortan für die Rechte der Deutschsprachigen im Belgischen Staatsverband, beispielsweise im Justizwesen und für eine breite Zweisprachigkeit im ganzen Gebiet.
Bei Kriegsausbruch im Jahre 1940 wurde Somerhausen, der sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hatte, zur Luftabwehr eingezogen. Kurz darauf geriet er in deutsche Gefangenschaft und erlangte erst nach 1945 die Freiheit.
Nach seiner Rückkehr im Jahre 1945 leistete Somerhausen zeitweilig Dienst bei der Militärmission in Berlin.
Nach den Wahlen von 1946 zog er nochmals, jetzt als Abgeordneter des Wahlbezirks Brüssel, in die Kammer ein. Dieses Amt bekleidete er für ein Jahr, da er 1947 zum Mitglied des neu eingerichteten Staatsrats ernannt wurde.
Von 1954 bis zur Emeritierung 1969 war Somerhausen als Professor für Verwaltungsrecht an der Freien Universität Brüssel tätig. 1966 wurde er zum ersten Präsidenten des Staatsrates ernannt.
Marc Somerhausen verstarb am 14. März 1992 im Alter von 93 Jahren in seinem Wohnhaus in Ixelles.
Abgelegt in Ausstellungen
Geschrieben am 24.04.2013
Helfer für archäologische Grabungen gesucht
Im Frühjahr ist es endlich soweit: die im vorigen Jahr begonnenen Ausgrabungen auf dem Ourener Burghügel werden fortgesetzt. Der Archäologische Dienst der DG erforscht die im Schutt liegenden Überreste des Schlosses Ouren. Ziel ist es vor allem eine genauere Vorstellung von Ausmaßen, Architektur und Bauphasen des ehemals bedeutenden Herrensitzes zu erhalten.
Wie schon bei den erfolgreichen Grabungen der Keltengräber in Grüfflingen rufen wir wieder Freunde der Geschichte und der praktischen Arbeit zur freiwilligen Mithilfe auf. Die Ausgrabungen werden sich über mehrere Monate hinweg ziehen.
Interessierte Helfer können sich in eine Liste beim Geschichtsverein „ZVS“ eintragen und werden bei Bedarf vom Archäologischen Dienst kontaktiert. Das genaue Datum des Grabungsbeginns wird noch mitgeteilt.
Einschreibung: Geschichtsverein „ZVS“, Schwarzer Weg 6, 4780 ST.VITH, Tel. 080/22.92.09 (werktags von 13 bis 17 Uhr; E-Mail: info@zvs.be)
Infos: Cynthia Colling, Archäologin 087/59.64.79 oder cynthia.colling@dgov.be
Ralph Cüpper, Grabungstechniker 087/59.64.74 oder ralph.cuepper@dgov.be
DG KulturerbePortal: Burgruine Ouren
Abgelegt in Allgemein
Geschrieben am 13.02.2013
Buch: Hommage à la Vennbahn
Das Buch des Geschichts- und Museumsvereines ZVS
Hommage à la Vennbahn
M. Heinzel, K.D. Klauser, R. Marganne
AUSVERKAUFT
Abgelegt in Publikationen
Geschrieben am 17.12.2012
Der Zug kommt
Film- und Diskussionsabend in Weywertz
„Der Zug kommt“
Zur Geschichte der Eisenbahn im Lande zwischen Venn und Schneifel*
Die „Lupe“ V.o.G. und der Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ veranstalten am Dienstag, dem 12. März 2013, um 20 Uhr im Pfarrheim von Weywertz, Neuer Weg, einen Film- und Diskussionsabend zur Geschichte der Eisenbahn in unserem Landstrich.
Nur ein gutes Menschenalter dauerte die zunächst sehr erfolgreich verlaufende Geschichte der Bahn in unserem Landstrich, die wirtschaftlichen Aufschwung und Mobilität in die arme Eifel brachte. Nach dem Staatenwechsel 1920 und nach den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs begann der unaufhaltsame Niedergang. Die ca. einstündige Kurzfassung des bekannten ZVS-Films beleuchtet die markanten Stationen dieses immer noch faszinierenden Verkehrsmittels.
Die Teilnehmer an diesem Filmabend mögen sich bei der Lupe (Tel. 087/ 55.27.19 – mit Anrufbeantworter) oder im ZVS-Museum (Tel. 080/22.92.09, werktags von 13-17 Uhr) anmelden. Eintritt: 5 Euro.
* Der von W. Langer, H. Lampertz und K.D. Klauser produzierte Film „Der Zug kommt“ (ca. 200 Min.) kann zum Preis von 29,00 Euro bestellt oder an dem Abend erworben werden. Überweisen Sie bitte den Betrag (ggf. zzgl. Versandkosten von 2,50 Euro, Deutschland 4,00 Euro) auf das Konto des Geschichtsvereins (Schwarzer Weg 6, 4780 St.Vith) 103-0264827-85 (aus dem Ausland: IBAN: BE89 1030 2648 2785 BIC: NICABEBB) und geben Sie bitte den Kode ZF01 an. Vermerken Sie bitte auch, ob Sie eine DVD- oder eine Videokassette wünschen.
Abgelegt in Geschichtliche Themen, Veranstaltungen
Geschrieben am 30.11.2012
In memoriam Hubert Jenniges
Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. (Salvador Dalí)
In den Vormittagsstunden des 19. Oktober 2012 verstarb unser Ehrenpräsident und Freund Hubert Jenniges im Alter von 77 Jahren. Mit Bestürzung, Trauer, Fassungslosigkeit und Schmerz sind wir gezwungen Abschied zu nehmen von einem Mann, der unseren Geschichtsverein seit seiner Gründung 1965 in maßgeblicher Weise als Takt- und Impulsgeber geprägt hat, als Autor und Vortragsredner unendlich bereichert hat und als weiser Ratgeber und Visionär bis heute begleitet hat.
Mit Herzblut ging er zu Werke, mit Sach- und Fachverstand vermochte er zu überzeugen und zu begeistern und mit Humor und Esprit gewann er die Sympathien. Der Verlust eines solchen Menschen reißt eine Lücke, die uns zunächst nur sprachlos und traurig hinterlässt. (weiterlesen …)
Abgelegt in Nachrufe, Vereinsleben
Geschrieben am 20.10.2012
Die alte Schule von Herresbach
Dieser Beitrag wurde verfasst im Rahmen des Projektes:
Jugend erforscht Geschichte „Wenn Steine reden könnten…“ – Ein Wettbewerb des Geschichtsvereines „Zwischen Venn und Schneifel“ (2003-2004)
Vorgeschichte des Baus
Vor 300 Jahren gab es in Herresbach bereits eine Kirche, aber noch keine Schule. Es gab aber auch noch keine Schulpflicht.
1725 wurde eine Vikarie gebaut, in der ein so genannter Frühmessner oder Schulvikar wohnte. Dieser gab den Kindern hauptsächlich im Winter Unterricht im Lesen, Schreiben, Rechnen und Singen. Die Kinder folgten dem Unterricht aber nur unregelmäßig, weil sie zu Hause in der Landwirtschaft gebraucht wurden, besonders zum Viehhüten. Die Dorfbevölkerung musste selbst für die Bezahlung des Vikars aufkommen.
1825 führte der preußische Staat in unserem Gebiet die allgemeine Schulpflicht ein.
Um 1835 wurde eine neue Vikarie mit einem neuen Schulzimmer gebaut; es ist das heutige Pfarrhaus.
Doch bereits 1868 beklagte man sich, dass das Klassenzimmer für die vielen Kinder zu klein sei. (weiterlesen …)
Abgelegt in Schülertexte
Geschrieben am 01.10.2012
Die Büllinger Kirche
Dieser Beitrag wurde verfasst im Rahmen des Projektes:
Jugend erforscht Geschichte „Wenn Steine reden könnten…“ – Ein Wettbewerb des Geschichtsvereines „Zwischen Venn und Schneifel“ (2003-2004)
Wir schreiben das Jahr 1617. Die Büllinger Bevölkerung steht unter Schock. Schon wieder sind fremde Truppen ins Dorf eingedrungen, um dem ohnehin armen Volk alles zu nehmen. Die Söldner haben es vor allem auf die Kirche abgesehen. Gerade erst kommen die Soldaten aus dem benachbarten Mürringen. Dort haben sie die drei Altäre der Kirche zerstört.
Männer, Frauen, Greise und Kinder laufen um ihr Leben. Ihr Ziel: die Kirche! Hier im Gotteshaus suchen sie Schutz. Hinter dem verriegelten Kirchenportal fühlen sie sich sicher. Doch dies ist ein gravierender Fehler:
Die Büllinger Kirchengeschichte, die schon Pfarrer Arnold Ortmanns 1904 in seinem Buch DER FRÄNKISCHE KÖNIGSHOF BÜLLINGEN beschrieb, ist sehr wechselvoll. (weiterlesen …)
Abgelegt in Schülertexte
Geschrieben am 01.10.2012
Das „Spritzenhäuschen“ von Wirtzfeld
Dieser Beitrag wurde verfasst im Rahmen des Projektes:
Jugend erforscht Geschichte „Wenn Steine reden könnten…“ – Ein Wettbewerb des Geschichtsvereines „Zwischen Venn und Schneifel“ (2003-2004)
Der Brand
Am 11. Juni 1968 hat es bei meinen Großeltern, Aloys und Elisabeth Willems aus Wirtzfeld, gebrannt.
Die Nachbarn haben den Qualm und die Flammen zuerst entdeckt. Der Dachstuhl war am Brennen. Sofort wurde die Wirtzfelder Feuerwehr alarmiert. Doch leider hatten sie ein Problem mit dem Wasserholen, darum musste die Büllinger Feuerwehr auch noch kommen. Mit Hilfe der Nachbarn und der Feuerwehr war das Feuer nach ungefähr 2 Stunden gelöscht.
Im Haus befanden sich, als das Feuer begann, meine Oma, eine Tante und Mama, die damals noch im Kinderbett lag. Meine Oma hatte sie in ihrem Schock vergessen, so dass eine Nachbarin Mama noch gerettet hat.
Mein Opa befand sich im Stall. Ein Mann, der während des Brandes sich oben im Haus befand, musste aus dem Fenster springen, weil die Treppe abgebrannt war. Er hat sich aber nicht verletzt, weil er im Garten gelandet war.
Die Feuer- und Wasserschäden waren überwiegend bis zu den Schlafzimmern. Einen Tag und eine Nacht wurde die Familie bei Nachbarn aufgenommen, dann konnten sie wieder zu Haus im Wohnzimmer schlafen. Im Herbst war soweit alles wieder aufgebaut. (Manuel) (weiterlesen …)
Abgelegt in Schülertexte
Geschrieben am 01.10.2012
Die Kirche in der Eifel – Geschichte, Kultus, Kunst
Die Dauerausstellung bietet dem Besucher neben vielen geschichtlichen Infos in drei Sprachen (auf Tafeln oder per Touchscreen), bekannte und unbekannte Sakralgegenstände sowie eine kirchlichen Räumen nachempfundene Atmosphäre.
Die Ausstellung ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: werktags von 13 – 17 Uhr, freitags nur bis 16 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr). Führungen für Schulen können auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten durchgeführt werden.
Abgelegt in Ausstellungen
Geschrieben am 05.07.2012





