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Rheinlandtaler 2017 geht an Klaus-Dieter Klauser

2017-05-17 Klaus-Dieter Klauser erhielt Rheinlandtaler - Foto: Guido Leufgen

Am 17. Mai 2017 wurde der langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident des Königlichen Geschichts- und Museumsverein zwischen Venn und Schneifel St. Vith (ZVS), Klaus-Dieter Klauser, vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Brauweiler mit dem Rheinlandtaler geehrt. Mit dem Rheinlandtaler ehrt der LVR seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlands und darüber hinaus verdient gemacht haben. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende der Landesversammlung Rheinland, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, vor allem das langjährige ehrenamtliche Engagement des Preisträgers im Bereich der Regionalgeschichte hervor. Beeindruckend sei auch das Spektrum des Betätigungsfeldes von Klaus-Dieter Klauser, das sich von historischer Forschung und Publizistik in Form der Monatsblätter des Vereins und anderen regionalhistorischen Publikationen weit über die Landesgrenzen hinaus bis hin zur kreativen Neugestaltung des St. Vither Geschichtsmuseums mit pädagogisch-didaktischer Umsetzung erstreckt. In seiner bescheidenen Art hob Klauser in seinen Dankesworten aber auch die konstruktive und schöpferische Tätigkeit der vielen ZVS-Ehrenamtlichen hervor, ohne die eine solche Arbeit nicht zu leisten wäre. Die Auszeichnung würdige nicht nur ihn in Persona, sondern gelte auch der gesamten Vereinsarbeit der letzten Jahre in besonderer Weise. Dafür bedankte sich Klaus-Dieter Klauser am Ende seiner kleinen Rede noch einmal ausdrücklich beim LVR.
Im Namen des Verwaltungsrates von ZVS gratulieren wir dem frisch gebackenen Preisträger des Rheinladtalers 2017 auf das Herzlichste!

Dr. Jens Giesdorf, Präsident                        Walter Reuter, Schriftführer

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Geschrieben am 23.05.2017

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ZVS-Wanderungen 2017

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 01.05.2017

Eine kleine Eisenbahnstrecke Linie 47A – Le Rail en Ardenne-Eifel (dt.-frz.)

Fredy Thonus, Klaus-Dieter Klauser, Charles Legros:
Le Rail en Ardenne-Eifel – La ligne Vielsalm – Born, 47A
Geschichte der Eisenbahnlinie 47A Vielsalm – Born und Ausbau der Linie 42 Rivage – Gouvy

Das Nachschlagewerk zum Bau und zur Nutzung dieser unter preußischer Verwaltung im A45_Eisenbahn_Vielsalm-Born_redErsten Weltkrieg angelegten Kriegsbahn ist das Ergebnis dreißigjähriger Recherchearbeit. Eingehend beschrieben werden Bau, Nutzung und Niedergang der Strecke sowie die Ausbaumaßnahmen der Linie Rivage-Gouvy, mit reichhaltigem, bislang zumeist unveröffentlichtem Bildmaterial.
Das Buch ist am 30. Juli als Gemeinschaftsproduktion des Vielsalmer Geschichtsvereins “Val du Glain, Terre de Salm” mit unserem Geschichtsverein als zweisprachige Ausgabe (deutsch-französich) erschienen.

Zur Bestellung überweisen Sie bitte die Summe von 24 Euro (ggf. zzgl. 7 Euro Versandkosten, mit Angabe Ihrer Adresse) auf das Konto BE89 1030 2648 2785 (NICABEBB) des Geschichtsvereins “Zwischen Venn und Schneifel”, Schwarzer Weg 6, 4780 St.Vith.

Bei Überweisungen aus dem Ausland bitten wir um Übermittlung der Lieferadresse über unser Kontaktformular. Diese wir meist nicht mit Ihrer Zahlung übertragen!

Bestellung auch gerne direkt über unser Shop . Sie erhalten dann das Buch mit beiliegender Rechnung.

Herausgeber: Vereinigung Val du Glain, Terre de Salm (Vielsalm) und Geschichtsverein Zwischen Venn und Schneifel (St.Vith), 2016,
DIN A4-Format, zweisprachig französisch/deutsch, 199 Seiten, 24€.
23 Karten und Zeichnungen, 7 Fahrplanauszüge, zahlreiche zeitgenössische, nicht nachgearbeitete Fotographien.

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Geschrieben am 30.08.2016

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ZVS hat einen neuen Ehrenpräsidenten

Der Verwaltungsrat des Königlichen Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith hat am 16. Juni 2016 dem langjährigen ZVS-Präsidenten Klaus-Dieter Klauser in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste für den Verein die Ehrenpräsidentschaft angetragen. Jeder, der die Geschicke unseres Vereins in den letzten Jahrzehnten verfolgt hat weiß, dass Klaus-Dieter ZVS besonders geprägt hat und auch weiterhin prägen wird. Die Spanne seiner Aktivitäten für den Verein ist unglaublich groß, vom Ansprechpartner rund um Museum und Bibliothek, Organisator von Sonderausstellungen und Fachtagungen, eifrigen Begleiter bei heimatgeschichtlichen Wanderungen, bis hin zum akribischen Heimatforscher mit seinen vielen Artikeln und Beiträgen in unserer Monatszeitschrift erstreckt sich die Bandbreite seiner Tätigkeiten. Das stets offene Ohr für die Belange von ZVS, die pragmatischen Lösungen auch bei schwierigen Problemen, das Zuhören können und die Geduld sowie die richtige Prise Humor bei der Arbeit zeichnen unseren neuen Ehrenpräsidenten besonders aus. Das genannte Aufgabenspektrum und die Eigenschaften qualifizieren Klaus-Dieter Klauser in besonderem Maße zur Ausübung dieses Amtes, dass seit dem Tod von Hubert Jenniges im Jahre 2012 vakant war.
Im Namen des gesamten Vereins gratulieren wir Klaus-Dieter ganz herzlich zu diesem Ehrenamt und wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft.
Für den Vorstand

Dr. Jens Giesdorf , Vorsitzender                                                     Walter Reuter, Schriftführer

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Geschrieben am 17.06.2016

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Suchfotos – Helfen Sie bei der Identifikation

Unter der Rubrik „Aus der Fotokiste“ veröffentlicht der Geschichtsverein in der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Zwischen Venn und Schneifel“ seit fast 20 Jahren Fotos welche nicht identifiziert werden konnten.

Wir werden nun auch über diese Seite unbekannte Fotos publizieren und Sie um Mithilfe bitten.

Zu den Fotos

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Geschrieben am 06.06.2016

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Werner Mießen, Träger des Heckingschildes 2016

2016 04 16 ZVS-Heckingschild Werner-Mießen Foto: Guido-Leufgen 147

Heckingschildträger Werner Mießen (r)

Der Eupener Philologe, Bibliograph, Publizist und Dozent Werner Mießen ist der neue Träger des Dr.-Anton-Hecking-Schildes, das der Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ alle zwei Jahre vergibt. Die einzige historische Auszeichnung mit überregionalem Profil in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens erinnert an Dr. Anton Hecking, den ersten großen Historiker der Westeifel, vor allem des St.Vither Landes. Dr. Hecking, Arzt und Stadtverordneter von St.Vith (1807 – 1892), verfasste grundlegende Werke über die Stadt und ehemalige Herrschaft St.Vith (1875), über seinen Vaterort Schönberg (1884) und über die Mundart der Eifel (1890).

Mit dem Dr. Anton-Hecking-Schild zeichnet ZVS Persönlichkeiten aus, die sich im Rhein-Mosel-Maas-Raum im allgemeinen und im Lande zwischen Venn und Schneifel im besonderen hohe Verdienste in der geschichtlichen Forschung, im Studium des Brauchtums dieser Region und in der Förderung der bodenständigen Kultur erworben haben.

Werner Mießen (Jg. 1945) hat sowohl in historisch-bibliografischer, publizistischer und pädagogischer Hinsicht in unserem Landstrich bemerkenswerte Spuren hinterlassen, die ihn für die Auszeichnung prädestinieren. Als Mitinitiator und Mitherausgeber (mit Freddy Cremer) der Dokumentensammlungen „Die verdrängten Jahre 1914-1945“ und  „Spuren – Materialien zur Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“, als Autor der mittlerweile 4-bändigen Bibliographie der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat er wichtige Grundlagen für die geschichtliche Forschung bereitgestellt, die den Historikern ihre Arbeit sehr erleichtern. Als Verfasser mancher Beiträge zur ostbelgischen Geschichte zeichnet er sich durch einen spritzigen, sachlichen und aufschlussreichen Schreibstil aus. Zudem zeigt sich hier sein hinterfragender Umgang mit Geschichte und den dazugehörenden Geschichtsbildern.

Das Hecking-Schild wurde Werner Mießen am 16. April 2016 in einer Feierstunde im St.Vither Rathaus überreicht.

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Geschrieben am 12.02.2016

Ausstellung: Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote. Im Umfeld des „Großen Krieges“ 1914-18 in der Eifel

Mit dieser Ausstellung, die erstmals ab dem 7. März bis zum 16. August 2015 im ZVS-Museum zu sehen war, standen wir in der langen Reihe derjenigen, die schon 2014 an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerten. Den Blick, den wir dabei auf das Geschehen warfen, war ein regionaler, aber auch zugleich ein Blick über den Rand unseres Gebietes – ein Blick in Stimmungen und Einstellungen, die nicht nur typisch für unser kleines Gebiet waren. Der Titel der Ausstellung „Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote“ soll die Dynamik veranschaulichen, die die Stimmungen und Ereignisse dieser Jahre widerspiegeln. Eine nationalistisch-patriotische Grundstimmung, Feindbilder, Autoritätsgläubigkeit und Unterwürfigkeit sowie ein ausgeprägter Militarismus bildeten den Nährboden für eine Kriegsbereitschaft; militärische Aufrüstung, politische Kraftmeierei und Überheblichkeit sorgten für den Unterbau. Seit der deutschen Reichsgründung war das Militär nicht nur Teil der Staatsstruktur, sondern Kern der Gesellschaft. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo hätte ohne diese explosive gesellschaftliche und politische Verfassung wohl niemals zu dem geführt, was später als „Großer Krieg“ – „la Grande Guerre“ – bezeichnet wurde. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: in jahrelangen mörderischen Stellungskriegen in Frankreich und in Russland verloren 17 Mio Menschen ihr Leben (10 Mio Soldaten und 7 Mio Zivilisten); die Zahl der Verwundeten lag doppelt so hoch.

Für unser Gebiet hatte der Erste Weltkrieg bzw. der Versailler Vertrag einen Staatenwechsel zur Folge: Die ehemaligen preußischen Kreise Eupen und Malmedy wurden Belgien angegliedert. Und damit begann eine neue Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche.

Anhand vieler Bilder, Texte und Karten, aber auch einiger Objekte und Dokumente konnte der Besucher in diese Zeit eintauchen und vielleicht nachvollziehen, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, deren Entstehungszutaten auch heute noch nicht aus der Welt verschwunden sind.

Die Themen der Ausstellung:
1a. Im Vorfeld des Krieges: Alltag zu Beginn des 20. Jahrhunderts
1b: Im Vorfeld des Krieges: Gesellschaftliche Strömungen
1c: Im Vorfeld des Krieges: Nationalismus, Patriotismus, Militarismus
2:   Ein Blick zum Nachbarn Belgien
3:   Bündnisse und Kriegsängste
4:   Die Juli-Krise und der Kriegsausbruch
5a: Der Aufmarsch: Der „Schlieffen-Plan“ und seine Verwirklichung
5b: Der Aufmarsch: Die Rolle der Eisenbahn
5c: Der Aufmarsch: Massaker in Belgien
6a: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die „Heimatfront“
6b: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Westfront
6c: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Ostfront
7a: Der Bau von Kriegsbahnen: Vielsalm-Born
7b: Der Bau von Kriegsbahnen: Gouvy-St.Vith
8:    Menschenschlachten
9:    Materialaufwand
10: Die Kriegsjahre 1915-1918 im Überbkick
11: Kriegsfolgen für Eupen-Malmedy
12: Der Krieg in der Erinnerung
Sonderthemen: Feldpostbriefe – Propaganda – Objekte der Erinnerung

Die Texte zu diesen Themen finden Sie hier.

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Geschrieben am 12.03.2015

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Kreativwettbewerb „Hygiene zu Opas Zeiten“

Im Rahmen des 50. Vereinsjubiläums von „ZVS“ haben wir zu Beginn des Schuljahres 2014-15 zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, im Klassenverband eine Bastelarbeit, ein Bild, eine Skulptur, eine Collage, …  zum Thema „Hygiene zu Opas Zeiten“ zu erarbeiten. Dabei sollten der Phantasie keine Grenzen gesetzt sein was die Form der eingereichten Kreativarbeit angeht. In den verschiedenen Alterskategorien gab es je nach Bewertung Geldpreise zu gewinnen.

Folgende Schulklassen gingen mit ihren Arbeiten als Gewinner hervor:

  • Kindergarten:
    – Grundschule Eupen-Oberstadt (1. Preis: 200 Euro))
  • 1.-3. Schuljahr:
    – 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule Eupen (1. Preis: 200 Euro)
  • 4.-6. Schuljahr:
    – Grundschule Mürringen (1. Preis: 200 Euro)
    – 5. Schuljahr der Freien Katholische Primarschule der Maria-Goretti-Schule, St.Vith (2. Preis: 100 Euro).

Hier eine Bildauswahl der Kunstwerke:

  • Kindergarten der Grundschule Eupen-Oberstadt:

     

  • 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule:

       

  • Grundschule Mürringen:

     

  • 5. Schuljahr der Freien Katholischen Primarschule, St.Vith:

Die Arbeiten dieser Schulklassen sind im Laufe des Monats Mai im ZVS-Heimatmuseum zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich, denn die Kindergarten- und Schulkinder haben mit ihren Lehrpersonen sehenswerte Kunstwerke geschaffen, die sowohl durch ihre informativen Inhalte als auch durch ihre kreative Darstellung bestechen.  (Öffnungszeiten: werktags: 13-17 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr).

 

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Geschrieben am 07.04.2014

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„St.Vither Zeitung“ im Internet verfügbar

Ein Jahrhundert Zeitungen in Sankt Vith

Ab 1866 gab es in St.Vith eine deutschsprachige Wochenzeitung, das „Wochenblatt für den Kreis Malmedy“, die im Nachhinein als „Kreisblatt für den Kreis Malmedy“ (ab 1866), „Malmedy-St.Vither Volkszeitung“ (ab 1905), „St.Vither Volkszeitung“ (ab 1934-1944) und, nach zehnjähriger Unterbrechung, als „St.Vither Zeitung“ (1955-1964) erschien. Die beim Staatsarchiv in Eupen aufbewahrten Ausgaben von Februar 1866 bis Dezember 1964 wurden im Jahr 2013 mit der Unterstützung der deutschsprachigen Gemeinschaft digitalisiert.

http://www.arch.be/zeitung

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Geschrieben am 26.03.2014

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Buch: Hommage à la Vennbahn

Das Buch des Geschichts- und Museumsvereines ZVS

Hommage à la Vennbahn

M. Heinzel, K.D. Klauser, R. Marganne

2. Auflage ist erhältlich – Jetzt bestellen.

Erhältlich ab 19. Oktober 2013


Buchvorstellung Hommage à la Vennbahn am 14.12.2012 – Bildernachlese

Rezensionen / Bibliographie :

Bahn-Report 2/2013 – S. 73

BAHNMedien

Michael Heinzel/Klaus-Dieter Klauser/Roland Marganne: Hommage à la Vennbahn; 24,5x18cm, Festeinband, 256 S., ca. 480 Abb., Texte zweisprachig deutsch/ französisch, Hrsg./Bezugsadresse: Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ St.Vith, Schwarzer Weg 6, BE-4780 St. Vith (Belgien), info@zvs.be, EUR 28,50 (+ EUR 6,50 Versand)
(mb) Dieses durchweg zweisprachige Buch behandelt das Bahnsystem der Vennbahn (Aachen/Stolberg  –  Ulflingen (Troisvierges)/Gouvy) im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Es ist gewiss nicht die erste Abhandlung zu diesem Thema, aber hier wird dieses System umfassend und ausführlich betrachtet. Deutlich wird, dass zwar einige Teile der Vennbahn auch ohne unmittelbaren militärischen Einfluss entstanden, das Militär beim Bau und Betrieb aber eine maßgebende Bedeutung hatte. So wird kurz auf die geschichtlichen Entwicklungen seit dem 17. Jahrhundert eingegangen, um dann die militärische Bedeutung vor und während der Kriege, besonders vom Herbst 1944 bis März 1945 herauszustellen. Hingewiesen wird auf den seinerzeitigen Kriegsberichterstatter der USA, Ernest Hemingway. Ebenso wird Alfred Andersch erwähnt, dessen Roman ,,Winterspelt“ gegen Kriegsende im Grenzland nahe Hemmeres angesiedelt ist.
Anhand zahlreicher Karten und Kursbuchtabellen wird die Entwicklung und Bedeutung auch der ergänzenden – Bahnen (Raeren – Welkenraedt, Weywertz – Jünkerath, Weismes -Trois-Pont, Born – Vielsalm, Lommersweiler – Gerolstein) erläutert. Die meisten Betriebsstellen werden extra erwähnt und mit Bildern vergegenwärtigt. Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Informationen aus Zeiten, die 60, 100 und mehr Jahre zurückliegen, sind gemeistert worden. In diesem Sinne wird ausführlich auf die eingesetzten Fahrzeuge eingegangen, auch wieder umfangreich bebildert. An dieser Stelle ist auch der einzige Schwachpunkt des Buches: Ein halber Stern muss abgezogen werden, da die Bilder mitunter recht klein wiedergegeben sind. Dieser abgezogenen halbe Stern wird durch das ungeheuer zahlreiche Material mit den vielen Bildern aber komplett ausgeglichen. ***

„***“ für eine uneingeschränkte Empfehlung

 

Hautes Fagnes (Fascicule 289 – 1/2013 ) – Revue trimestrielle de la Société Royale «LES AMIS DE LA FAGNE» A.S.B.L.

Hommage à la Vennbahn, par Michael HEINZEL, Klaus-Dieter KLAUSER et Roland MARGANNE, Saint-Vith, « Zwischen Venn und Schneifel », 2012, 256 p., 28,50 EUR.
La Vennbahn, ce chemin de fer aménagé à travers les Hautes Fagnes à partir de 1885, est sans conteste un élément important dans l’histoire de notre région, non seulement par les péripéties de la frontière belgo-allemande qui lui sont associées, mais surtout par le développement économique et social qu’elle a apporté dans l’Eifel que le progrès avait quelque peu délaissé jusque-là.
Hommage à la Vennbahn, tel est le titre du livre publié en novembre 2012 par l’association d’histoire de Saint-Vith « Zwischen Venn und Schneifel ». Comme pour bien marquer que les frontières s’estompent dans les mentalités, ce sont un Allemand, un Belge germanophone et un Belge francophone qui, à trois mains,  ont tenu la plume pour rédiger cet ouvrage entièrement bilingue (allemand, français).
En 256 pages et 500 illustrations en quadrichromie, c’est l’histoire de tout un réseau ferroviaire, de ses infrastructures et de son matériel roulant qui est retracée. Les auteurs détaillent aussi bien la ligne principale Raeren, Saint-Vith, que les lignes aménagées pour la Première Guerre mondiale, les prolongements méridionaux de la Vennbahn et la ligne transversale Jünkerath-Trois-Ponts.

Bernard RAUW

 

Köln-Bonner Verkehrsmagazin 1/2013 – S. 79 – Kontakt: HPArenz |@| t-online.de

Michael Heinzel, Klaus-Dieter Klauser und Roland Marganne; Hommage ~ la Vennbahn; Prüm/St. Vith, 2012; 256 Seiten, über 500 Abbildungen teilweise in Farbe; keine ISBN-Nummer; Bezug über www.zvs.be; Preis: 28,50 Euro

Keinen großformatigen Bildband, sondern ein gutes klassisches Buch hält man mit der Verbeugung vor der Vennbahn in Händen. Und das im besten Sinne des Wortes, denn das deutsch-belgische Autorenteam hat viele neue Quellen erschlossen und über 500 Abbildungen zusammengetragen, um damit die Vennbahn und ihre Geschichte ganzheitlich zu würdigen. Die Strecke von Aachen nach St.Vith mit zahlreichen Zweiglinien und Querverbindungen im deutsch-belgischen Grenzraum steht stellvertretend für die Entwicklung des Schienennetzes im Herzen Westeuropas. Neben wirtschaftlichen waren es zu unseligen Zeiten vor allem militärstrategische Gründe, die die Gleise in der dünn besiedelten Region Hohes Venn/ Schnee-Eifel entstehen ließen. Ein sorgfältig formulierter, fesselnder Text – etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Sache angemessen, in deutscher und französischer Sprache – führt den Leser durch das Geschehen. Gute Karten helfen bei der Orientierung, ergänzt um Fahrplanauszüge, Datentabellen und ausgezeichnete Zeittafeln für den Überblick. Flankierend dokumentiert eine unglaubliche Bilderfülle die wechselvolle Geschichte der Eisenbahn an und hinter der deutschen Westgrenze, die mehr als einmal (mit den Menschen in ihrem Umfeld) verschoben wurde. Die beeindruckenden Abbildungen von Zügen, Lokomotiven, Bahnhöfen und Kunst- bauten hätte man sich bisweilen größer gewünscht. Das ist aber schon das einzige Manko. Über 250 Buchseiten beschreiben die komplexe Thematik ausführlich bis in die Gegenwart, wobei gerade das Kapitel zum schrittweisen Rückzug von der Schiene und seiner Hintergründe spannend zu lesen ist. Aus Köln-Bonner Sicht sind die engen Verknüpfungen mit den Westeifelstrecken genauso von Bedeutung wie die Darstellung der mahnenden Ereignisse beider Weltkriege. Mancher reizvolle Seitenblick erweitert den Horizont zusätzlich. Ein eindrucksvolles Werk nicht nur für Eisenbahnhistoriker, denn auch (heimat-) geschichtlich Interessierte kommen auf ihre Kosten. Dazu glänzt das Buch durch gute Druckqualität und ein ansprechendes Layout – kurzum: ein Geheimtipp.

Volkhard Stern

 

Presse

Grenz-Echo vom 17.12.2012

Neues Buch des Geschichts- und Museumsvereines ZVS: Drei Autoren waren am Werk
Zug der Vennbahn fuhr noch rechtzeitig in St.Vith ein

Von Herbert Simon
St.Vith

„Hommage à la Vennbahn“:  Mit etwas Verspätung, aber noch rechtzeitig zu den weihnachtlichen Festtagen fuhr dieser historische Zug in St.Vith ein.

Die Autoren des zweisprachigen Buches „Hommage à la Vennbahn“: Michael Heinzel, Klaus-Dieter Klauser und Roland Marganne (v.l.n.r.). - Foto: Herbert Simon

So in etwa leitete sinngemäß der Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ (ZVS), Klaus-Dieter Klauser, am Freitagabend im Saal Wisonbrona in Wiesenbach (St.Vith) die Vorstellung eines neuen Buches ein. Die Präsentation erfolgte vor großem Publikum. Und sogleich wurde ersichtlich: Das neue ZVS-Werk, das die wechselvolle Geschichte der Vennbahn in Wort und Bild beschreibt, ist „ein Buch von Eisenbahnliebhabern für Eisenbahnliebhaber.“ Es sollte eigentlich nach einem Jahr intensiver Arbeit schon Ende November auf den Markt kommen, ist aber nunmehr mit zweiwöchiger Verspätung da.

Zweisprachig deutsch-französisch

Zur Vennbahn hat es schon mehrere Publikationen gegeben. Doch das jetzt vorliegende Buch kann schon einige Besonderheiten aufweisen. Da es sich an ein möglichst breites Zielpublikum im betreffenden Einzugsgebiet richtet, ist es zweisprachig deutsch-französisch gehalten. Eines haben die drei Autoren gemeinsam: Es ist ihre Begeisterung für das spannende Thema Vennbahn, das sie mit viel Herzblut behandelt haben. Die Rohfassung wurde gestaltet durch den Hobby-Historiker Dr. Michael Heinzel (62) aus Bonn, der in seinem Berufsleben als Professor für Hygiene an der Universität Münster tätig war. Für die Ergänzungen und die Übersetzung zeichneten Klaus-Dieter Klauser und der Lütticher Geschichtslehrer Roland Marganne, ein weiterer Kenner dieser Materie, verantwortlich.

Unterhaltsam und lustvoll

Naturgemäß zieht sich die Historie der Vennbahn wie ein roter Faden durch das 250 Seiten starke und reich mit vierfarbigen Abbildungen illustrierte Buch. Doch nehmen neben der Hauptststrecke (Aachen-Ulflingen) auch die Nebenstrecken (St.Vith-Prüm, Sourbrodt-Lager Elsenborn, Born-Vielsalm, St.Vith-Gouvy und Jünkerath-Weismes-Trois Ponts) sowie das rollende Material einen breiten Raum ein. Aber die Geschichte der Vennbahn geht auch unmittelbar einher mit der schmerzvollen Geschichte unserer belgisch-deutsch-luxemburgischen Grenzregion, die nicht zuletzt durch die beiden Weltkriege und die Nationalitätenwechsel der Bevölkerung geprägt wurde. Nach dem Willen der Herausgeber steht aber die „Hommage“ im Vordergund: Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Wissenschaftlichkeit, sondern möchten vor allem auf unterhaltsame und lustvolle Weise die Erinnerung an eine Einrichtung wachhalten, deren Spuren auch heute noch allenthalben zu erkennen sind.

ZVS muss nicht befürchten, auf dem Buch sitzen zu bleiben. Ausgehend von der Zahl der Vorbestellungen ließ der Geschichtsverein 750 Exemplare drucken. Wer weiß, vielleicht gibt es ja in Zukunft eine zweite Auflage. Denn noch längst ist das Thema nicht ausgereizt, wie auch die zahlreichen Reaktionen aus dem Publikum am Freitagabend, angereichert durch Anekdoten und persönliche Erfahrungen, zeigten. „Sicherlich werden die Leser dazu beitragen, die letzten Rätsel zu klären“, meinte Michael Heinzel, der bei den Recherchen feststellte, dass es immer wieder neue Erkenntnisse zu diesem Thema gibt. Derweil lobte auch St.Viths Bürgermeister Christian Krings in Wiesenbach die Initiative. Er dankte den Herausgebern für ihre wertvolle Arbeit. Man muss wissen, dass in St.Vith die Vennbahn zu ihrer Blütezeit an die 1000 Personen beschäftigte, wie auch Klaus-Dieter Klauser bestätigte: „Sie hat Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Eifel, des damaligen preußischen Sibiriens, beigetragen und in diesem landwirtschaftlich ausgerichteten Gebiet Handwerk und Handel gefördert. Von ihrem Wesen her ist die Vennbahn zweifelsohne eine „der interessantesten Eisenbahnstrecken Europas“, auch wenn ihr nur eine eher kurze Dauer vergönnt war. Sie erlangte vor allem durch den Montanverkehr zwischen dem Aachener Kohlerevier und der luxemburgisch-lothringischen Minette eine enorme Bedeutung. Aber auch der Personenverkehr trug zur Erschließung der Eifel bei. Und nicht zuletzt standen ebenfalls militärische Erwägungen von Anfang an im Hintergrund. Als die Vennbahn in der Folge der Weltkriege zunehmend nur mehr einen „lokalen“ Charakter hatte, war ihr Ende vorprogrammiert. Nach dem Aufstieg kam der Fall.
Leider sollte nach Einstellung des regulären Bahnverkehrs der Bahntouristik-Nachnutzung der erstrebte Erfolg nicht beschieden werden. Doch als europäische Rad- und Wanderstrecke wird uns die Vennbahn-Route erhalten bleiben.

„Hommage à la Vennbahn“, herausgegeben vom Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ in St.Vith, gestaltet von der Druckerei Andres in Prüm. Preis; 28,50 Euro.

Abgelegt in Publikationen

Geschrieben am 27.09.2013

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