Thema: Veranstaltungen

ZVS-Wanderungen 2019

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.
Hunde, die mitgeführt werden, müssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 06.10.2018

Heckingschild für „Barfußhistoriker“ – Laudatio von Herrn Engelbert Cremer

Laudatio für Klaus-Dieter Klauser anlässlich der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes am 14. April 2018 im Rathaus zu St.Vith

 

Lieber Klaus-Dieter, Werte Gäste,

Ich stand am Fenster – im Alter hat man das so an sich, man steht gelegentlich am Fenster , betrachtet eingehend den Horizont und hofft, so wie der Matrose im Mastkorb , endlich ausrufen zu können: „Land in Sicht“.
Aber der Matrose im Krähennest blieb stumm.
Vor mir liegt ein weißes Blatt Papier . Die Leere starrt mich an. Es sagt kein Wort. Mein Blick schweift wieder nach draußen.
Nun sollte man nicht glauben mir wäre zum Preisträger des diesjährigen Anton-Hecking-Schildes nichts eingefallen. Im Gegenteil, die Fülle dessen, was er geleistet, initiiert, angestoßen, entwickelt und geschrieben hat , ist so überwältigend , dass ich nicht wusste, wo anfangen und was in dieser Fülle besonders erwähnt werden sollte. Aber das war es nicht allein. Vor allen Dingen wusste ich nicht wie anfangen. Ich ahnte, dass unser Preisträger es gar nicht mag im Mittelpunkt zu stehen. Seine Bescheidenheit steht im Widerspruch zum Applaus der ihm heute gebührt. Wie umgehen mit dieser ehrlichen, nicht aufgesetzten Bescheidenheit, die Platz lässt für andere? Mein Blick schweift wieder in die Ferne.
Man könnte einen Blumenstrauß überreichen und Danke sagen für den unermüdlichen Einsatz. Man könnte diesen Blumenstrauß mit Schneeglöckchen, Veilchen, Krokusse garnieren, die leise, wie unser Preisträger, im Stillen, oft Verborgenen, aufblühen und nicht müde werden durch ihre Schönheit jedes Jahr das Herz aufs Neue zu erfreuen. Doch Zweifel erfüllten meine Gedanken. Dies wäre zwar stimmig, passend zu unserem Preisträger, aber für den heutigen Anlass schien mir dies doch etwas knapp bemessen zu sein.
Und so sitz ich wieder vor meinem leeren Blatt Papier.
Beim Grübeln fiel mir ein , dass der heutige Vorsitzende des Geschichtsvereins, Jens Giesdorf, mir erzählt hat, dass Hubert Jenniges, der mit Klaus-Dieter befreundet war, sich selbst und Klaus-Dieter als „Barfußhistoriker“ bezeichnete.
Gemeint war damit, dass sie keine wissenschaftlich ausgebildeten Historiker waren, sondern sich selbst aneigneten ,was die, ich nenn es mal, „ Leidenschaft für Geschichte „von ihnen forderte.
Dieser Begriff passt nahezu ideal zur Person Klaus-Dieters. Er drückt nicht nur seine Bescheidenheit aus , sondern umschreibt auch sein Wirken.

Denn, wer barfuß durchs Leben geht , lernt wachsam sein, lernt schauen wo er seinen Fuß hinsetzt und wo er hintritt. So wird er auf Dinge aufmerksam, die möglicherweise sonst nicht gesehen oder wahrgenommen werden.

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Geschrieben am 26.04.2018

Klaus-Dieter Klauser erhält Hecking-Schild 2018

Feierliche Verleihung am 14. April in Rathaus St. Vith

Am 14. April ist es soweit, dann erhält der langjährige Vorsitzende und Ehrenpräsident Klaus-Dieter Klauser das renommierte Dr. Anton-Hecking-Schild des Königlichen Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith. Klauser verkörpert seit über zwei Jahrzehnten wie kein anderer mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit ZVS. Dabei geht sein Engagement für regionalhistorische Aspekte weit über das normale Maß einer Vereinsarbeit hinaus.

Ein erster Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der lokalen Historie ist zweifelsohne die Eisenbahngeschichte. Hier ist Klaus-Dieter Klauser sehr häufig als Fachmann gefragt und kann als Co-Autor des Werkes „Hommage à la Vennbahn“ (bereits in zweiter Auflage erschienen) auf einen publizistischen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen des Landes zwischen Venn und Schneifel blicken.
Die Monatsblätter von ZVS, die mittlerweile im 54. Jahrgang erscheinen, sind der zweite Themenschwerpunkt des Preisträgers von 2018. Seine Artikel bestechen durch die große inhaltliche Bandbreite, die sich vom Ersten Weltkrieg bis zum Bau der Autobahn in den 70er Jahren erstreckt.Das vom Autor selbst erstellte anschauliche Kartenmaterial und die sprachliche Umsetzung, finden bei einer breiten ZVS-Leserschaft großen Anklang.
Ein weiteres Arbeitsfeld von Klauser ist seine Tätigkeit rund um das ZVS-Geschichtsmuseum. Bei der Erarbeitung und Umsetzung des neuen Museumskonzeptes ist er federführend beteiligt und sorgt im Museumsausschuss mit seiner Fachkenntnis, seinem Arbeitseifer und seiner humorvollen Art für die besondere Arbeitsatmosphäre.
Vielen Wanderfreunden ist Klaus-Dieter Klauser eine Institution, der es bei den vielen regelmäßigen Wanderungen des Vereins jedes Mal wieder aufs Neue gelingt, mit seinen kenntnisreichen Erläuterungen die Teilnehmer für die regionalhistorischen Besonderheiten ihrer Heimat zu begeistern.
Auch als Vortragsredner ist der Hecking-Schild-Preisträger von 2018 sehr gefragt und ein gern gesehener Gast im französischsprachigen Landesteil, in Luxemburg, im Prümer Land und darüber hinaus.

Mit der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes ehrt der Königliche Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ St. Vith die vielfältigen regionalhistorischen Arbeiten von Klaus Dieter Klauser und sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Geschichtsverein.

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Geschrieben am 31.01.2018

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ZVS-Wanderungen 2018

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.
Hunde, die mitgeführt werden, müssen angeleint sein.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 19.08.2017

Ausstellung: Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote. Im Umfeld des „Großen Krieges“ 1914-18 in der Eifel

Mit dieser Ausstellung, die erstmals ab dem 7. März bis zum 16. August 2015 im ZVS-Museum zu sehen war, standen wir in der langen Reihe derjenigen, die schon 2014 an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerten. Den Blick, den wir dabei auf das Geschehen warfen, war ein regionaler, aber auch zugleich ein Blick über den Rand unseres Gebietes – ein Blick in Stimmungen und Einstellungen, die nicht nur typisch für unser kleines Gebiet waren. Der Titel der Ausstellung „Patrioten, Soldaten, Krüppel und Tote“ soll die Dynamik veranschaulichen, die die Stimmungen und Ereignisse dieser Jahre widerspiegeln. Eine nationalistisch-patriotische Grundstimmung, Feindbilder, Autoritätsgläubigkeit und Unterwürfigkeit sowie ein ausgeprägter Militarismus bildeten den Nährboden für eine Kriegsbereitschaft; militärische Aufrüstung, politische Kraftmeierei und Überheblichkeit sorgten für den Unterbau. Seit der deutschen Reichsgründung war das Militär nicht nur Teil der Staatsstruktur, sondern Kern der Gesellschaft. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajewo hätte ohne diese explosive gesellschaftliche und politische Verfassung wohl niemals zu dem geführt, was später als „Großer Krieg“ – „la Grande Guerre“ – bezeichnet wurde. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: in jahrelangen mörderischen Stellungskriegen in Frankreich und in Russland verloren 17 Mio Menschen ihr Leben (10 Mio Soldaten und 7 Mio Zivilisten); die Zahl der Verwundeten lag doppelt so hoch.

Für unser Gebiet hatte der Erste Weltkrieg bzw. der Versailler Vertrag einen Staatenwechsel zur Folge: Die ehemaligen preußischen Kreise Eupen und Malmedy wurden Belgien angegliedert. Und damit begann eine neue Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche.

Anhand vieler Bilder, Texte und Karten, aber auch einiger Objekte und Dokumente konnte der Besucher in diese Zeit eintauchen und vielleicht nachvollziehen, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, deren Entstehungszutaten auch heute noch nicht aus der Welt verschwunden sind.

Die Themen der Ausstellung:
1a. Im Vorfeld des Krieges: Alltag zu Beginn des 20. Jahrhunderts
1b: Im Vorfeld des Krieges: Gesellschaftliche Strömungen
1c: Im Vorfeld des Krieges: Nationalismus, Patriotismus, Militarismus
2:   Ein Blick zum Nachbarn Belgien
3:   Bündnisse und Kriegsängste
4:   Die Juli-Krise und der Kriegsausbruch
5a: Der Aufmarsch: Der „Schlieffen-Plan“ und seine Verwirklichung
5b: Der Aufmarsch: Die Rolle der Eisenbahn
5c: Der Aufmarsch: Massaker in Belgien
6a: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die „Heimatfront“
6b: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Westfront
6c: Der Kriegsverlauf bis Weihnachten 1914: Die Ostfront
7a: Der Bau von Kriegsbahnen: Vielsalm-Born
7b: Der Bau von Kriegsbahnen: Gouvy-St.Vith
8:    Menschenschlachten
9:    Materialaufwand
10: Die Kriegsjahre 1915-1918 im Überbkick
11: Kriegsfolgen für Eupen-Malmedy
12: Der Krieg in der Erinnerung
Sonderthemen: Feldpostbriefe – Propaganda – Objekte der Erinnerung

Die Texte zu diesen Themen finden Sie hier.

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Geschrieben am 12.03.2015

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ZVS-Wanderungen 2017

Die vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ zwischen März und November organisierten Wanderungen verbinden Wanderspaß durch unsere abwechslungsreiche Eifellandschaft mit regionaler Geschichte, die an markanten Punkten der jeweiligen Strecke vom Wanderführer kurz erläutert wird.

Die zwischen 10 und 13 km langen Rundkurse führen zumeist über ruhige Wege, durch stille Bachtäler, Wald- und Wiesenpartien, mit bisweilen herrlichen Panoramaaussichten.

Die Teilnahme ist kostenlos und geschieht auf eigenes Risiko. Die ca. dreistündigen Wanderungen beginnen stets um 14 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da der Schwerpunkt auf dem Wandern liegt, werden angepasstes Schuhwerk und eine gute körperliche Verfassung vorausgesetzt.

Kopien der Wanderkarten können gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro/Karte erworben werden.

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Geschrieben am 01.05.2017

Kreativwettbewerb „Hygiene zu Opas Zeiten“

Im Rahmen des 50. Vereinsjubiläums von „ZVS“ haben wir zu Beginn des Schuljahres 2014-15 zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es galt, im Klassenverband eine Bastelarbeit, ein Bild, eine Skulptur, eine Collage, …  zum Thema „Hygiene zu Opas Zeiten“ zu erarbeiten. Dabei sollten der Phantasie keine Grenzen gesetzt sein was die Form der eingereichten Kreativarbeit angeht. In den verschiedenen Alterskategorien gab es je nach Bewertung Geldpreise zu gewinnen.

Folgende Schulklassen gingen mit ihren Arbeiten als Gewinner hervor:

  • Kindergarten:
    – Grundschule Eupen-Oberstadt (1. Preis: 200 Euro))
  • 1.-3. Schuljahr:
    – 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule Eupen (1. Preis: 200 Euro)
  • 4.-6. Schuljahr:
    – Grundschule Mürringen (1. Preis: 200 Euro)
    – 5. Schuljahr der Freien Katholische Primarschule der Maria-Goretti-Schule, St.Vith (2. Preis: 100 Euro).

Hier eine Bildauswahl der Kunstwerke:

  • Kindergarten der Grundschule Eupen-Oberstadt:

     

  • 3. Schuljahr der Pater-Damian-Grundschule:

       

  • Grundschule Mürringen:

     

  • 5. Schuljahr der Freien Katholischen Primarschule, St.Vith:

Die Arbeiten dieser Schulklassen sind im Laufe des Monats Mai im ZVS-Heimatmuseum zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich, denn die Kindergarten- und Schulkinder haben mit ihren Lehrpersonen sehenswerte Kunstwerke geschaffen, die sowohl durch ihre informativen Inhalte als auch durch ihre kreative Darstellung bestechen.  (Öffnungszeiten: werktags: 13-17 Uhr, samstags: 14-16 Uhr, sonntags: 14-17 Uhr).

 

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Geschrieben am 07.04.2014

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Werner Mießen, Träger des Heckingschildes 2016

2016 04 16 ZVS-Heckingschild Werner-Mießen Foto: Guido-Leufgen 147

Heckingschildträger Werner Mießen (r)

Der Eupener Philologe, Bibliograph, Publizist und Dozent Werner Mießen ist der neue Träger des Dr.-Anton-Hecking-Schildes, das der Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ alle zwei Jahre vergibt. Die einzige historische Auszeichnung mit überregionalem Profil in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens erinnert an Dr. Anton Hecking, den ersten großen Historiker der Westeifel, vor allem des St.Vither Landes. Dr. Hecking, Arzt und Stadtverordneter von St.Vith (1807 – 1892), verfasste grundlegende Werke über die Stadt und ehemalige Herrschaft St.Vith (1875), über seinen Vaterort Schönberg (1884) und über die Mundart der Eifel (1890).

Mit dem Dr. Anton-Hecking-Schild zeichnet ZVS Persönlichkeiten aus, die sich im Rhein-Mosel-Maas-Raum im allgemeinen und im Lande zwischen Venn und Schneifel im besonderen hohe Verdienste in der geschichtlichen Forschung, im Studium des Brauchtums dieser Region und in der Förderung der bodenständigen Kultur erworben haben.

Werner Mießen (Jg. 1945) hat sowohl in historisch-bibliografischer, publizistischer und pädagogischer Hinsicht in unserem Landstrich bemerkenswerte Spuren hinterlassen, die ihn für die Auszeichnung prädestinieren. Als Mitinitiator und Mitherausgeber (mit Freddy Cremer) der Dokumentensammlungen „Die verdrängten Jahre 1914-1945“ und  „Spuren – Materialien zur Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“, als Autor der mittlerweile 4-bändigen Bibliographie der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat er wichtige Grundlagen für die geschichtliche Forschung bereitgestellt, die den Historikern ihre Arbeit sehr erleichtern. Als Verfasser mancher Beiträge zur ostbelgischen Geschichte zeichnet er sich durch einen spritzigen, sachlichen und aufschlussreichen Schreibstil aus. Zudem zeigt sich hier sein hinterfragender Umgang mit Geschichte und den dazugehörenden Geschichtsbildern.

Das Hecking-Schild wurde Werner Mießen am 16. April 2016 in einer Feierstunde im St.Vither Rathaus überreicht.

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Geschrieben am 12.02.2016

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Ausstellung im ZVS-Museum: Mieke Jenniges zeigt Quilts und Patchwork

Seit Ende Oktober und noch bis zum 4. Januar 2015 zeigt der Geschichts- und Museumsverein „ZVS” im Museum am Schwarzen Weg 6, in St.Vith eine Patchwork- und Quiltausstellung mit Arbeiten von Mieke Jenniges.
Bei den jetzt etwa 50- bis 60-jährigen Hörern ist die BRF-Kinderfunktante noch bestens in Erinnerung. Nach ihren Rundfunkjahren konnte Mieke Jenniges sich wieder ihrem Hobby widmen: alles, was mit Textilien zu tun hat, schöne Handarbeiten, Dekoratives fürs Haus, auch Kleidung. 1989 entdeckte sie dann zufällig das Patchwork. Unter dem Sammelbegriff „Patchwork“, zu deutsch „Flickarbeit“, verbergen sich zahlreiche Techniken. Zu allererst denkt man dabei an die Steppdecken, die auch hier in der Eifel angefertigt wurden. Diese Decken oder Vorhänge hatten drei Teile: die Vorderseite, eine Füllung, und die Rückseite. Das Patchwork, das uns aus Amerika herübergekommen ist, wird auch so zusammengesetzt. Dabei ist der letzte Arbeitsgang das Quilten: die drei Teile werden mit kleinsten Stichen zusammengenäht.
Viele von diesen Techniken lernte Mieke Jenniges in Workshops im In- und Ausland schätzen und ausarbeiten. Jetzt, nach 25 Jahren, ist ein Rückblick angebracht, zusammen mit vielen Erinnerungen an schöne Arbeiten und an die Freundschaft, die sie mit ihren Quiltfreundinnen verbindet.
Kurze Erklärungen, vor allem über die verschiedenen Techniken der Ausarbeitung von etwa 60 Quilts, werden die Besucher durch die Ausstellung begleiten. Auf Anfrage können auch Führungen organisiert werden.

Die Ausstellung ist an Wochentagen von 13 bis 17 Uhr zugänglich; samstags ist sie von 14 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.
Im Eintrittspreis von 2,- Euro (Besucher unter 16 Jahren, Gruppen ab 6 Pers.: 1,50 Euro) ist auch der Besuch der ständigen Ausstellungen (Eisenbahn, Kirchengeschichte, …) enthalten.

Bilder der Ausstellungseröffnung

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Geschrieben am 10.07.2013

Dr. Carlo Lejeune, Träger des ZVS-Heckingschildes 2014

St.Vith – Der über Ostbelgien hinaus bekannte Historiker, Publizist und Pädagoge, Dr. Carlo Lejeune aus Büllingen, ist der neue Träger des Dr.-Anton-Hecking-Schildes, das der Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ alle zwei Jahre vergibt. Die einzige historische Auszeichnung mit überregionalem Profil in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens erinnert an Dr. Anton Hecking, den ersten großen Historiker der Westeifel, vor allem des St.Vither Landes. Dr. Hecking, Arzt und Stadtverordneter von St.Vith (1807 – 1892), verfasste grundlegende Werke über die Stadt und ehemalige Herrschaft St.Vith (1875), über seinen Vaterort Schönberg (1884) und über die Mundart der Eifel (1890).

Mit dem Dr.Anton-Hecking-Schild zeichnet ZVS Persönlichkeiten aus, die sich im Rhein-Mosel-Maas-Raum im allgemeinen und im Lande zwischen Venn und Schneifel im besonderen hohe Verdienste in der landesgeschichtlichen Forschung, im Studium des Brauchtums dieser Region und in der Förderung der bodenständigen Kultur erworben haben.

Dr. Carlo Lejeune (Jg. 1963) hat sowohl in historischer, volkskundlicher, pädagogischer und soziologischer Hinsicht in unserem Landstrich Maßstäbe gesetzt. Als Mitinitiator und Herausgeber der volkskundlichen Sammlung zu den Sitten und Bräuchen der belgischen Eifel, als Verfasser wichtiger historischer Publikationen zur ostbelgischen Nachkriegsgeschichte, als Konzept- und Textautor von Unterrichtsmaterial für den Geschichtsunterricht oder als Mitverantwortlicher von Initiativen zur Verbesserung des Lebens im ländlichen Raum hat er seine Verbundenheit mit und sein Engagement für den Lebensraum belgische Eifel mehrfach unter Beweis gestellt und den dort lebenden Menschen wertvolle Bausteine zu einem kritischen Selbstbewusstsein mit auf den Weg gegeben.

Das Hecking-Schild wurde Dr. Carlo Lejeune am 12. April 2014 in einer Feierstunde im St.Vither Rathaus überreicht.

Abgelegt in Heckingschild

Geschrieben am 16.06.2013

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