Themen
ZVS-Wanderung von Malmedy (Mon Bijou) nach Chôdes und Floriheid
Von einem Ziergarten, einer Hinrichtungsstätte
und einem schädellosen Heiligen
In der Franzosenzeit war die damalige Regierung bemüht, die Verkehrsverbindungen zwischen den größeren Orten zu modernisieren und auszubauen. In diesem Zusammenhang wurde 1812-13 auch die heutige Straße von Malmedy über Baugnez und Ligneuville nach St.Vith gebaut. Die neue Straße schnitt den alten „pré l‘ doyen“ (die Felder des Priors) in zwei Teile. Diese Felder erstreckten sich ursprünglich zwischen der Warchenne und dem Weg nach Floriheid. (mehr …)
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Geschrieben am 01.10.2011
ZVS-Radwanderung in 21 Etappen von Neidingen nach Oudler
Eisenbahngeschichte in 21 Etappen
ZVS-Radwanderung auf den ehem. Eisenbahnlinien Neidingen – Lommers¬weiler und Auel – Oudler (vom 6.5.2007)
1. Am Start in Neidingen: Planung und Bau der Strecke
Der Bau der Vennbahn ordnet sich zeitlich recht spät in den Bau von Eisenbahnen im damaligen Deutschen Reich. Erst zum Ende des Jahrhunderts fuhren die Züge durchgehend zwischen Aachen und Prüm, denn mit der Eröffnung des letzten, 16 km langen Teilstücks zwischen St.Vith und Bleialf am 1.10.1888 konnte die Linie erst durchgehend befahren werden. Recht spät, denn im übrigen Gebiet des Deutschen Reiches, auch in der Eifel, verkehrte die Eisenbahn schon Jahre bzw. Jahrzehnte früher.
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Geschrieben am 01.10.2011
ZVS-Wanderung durch Stavelot
Von Mönchen, Gerbern und einem Poeten
Die weit ins frühe Mittelalter zurückreichende Geschichte Stavelots, insbesondere, die um 650 gegründete Benediktiner-Abtei, hat, wie die Schwester-Abtei Malmedy, eine weite Ausstrahlung ins St.Vither und Büllinger Land gekannt. Die Abtei Stavelot wurde um das Jahr 648 (wenige Jahre nach der Abtei Malmedy) durch den aus Aquitanien stammenden Mönch Remaklus im Auftrag des Merowingerkönigs Sigibert III. gegründet. (mehr …)
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Geschrieben am 01.10.2011
ZVS-Wanderung durch und um Rodt
Vier Berge und alte Bäume
Steinerberg, Emmelser Berg, Tomberg und Buchenberg sind die vier Erhebungen, die das Dorf Rodt auf einer Meereshöhe von 550 bis 580 m wie einen Halbkreis umgeben. Obwohl die Ortschaft erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt wird, dürften seine Ursprünge doch weit ins frühe Mittelalter hineinreichen. Die Bezeichnung „Roide“ in der Urkunde der Abtei Stavelot-Malmedy deutet, an, wie der Ort entstanden sein könnte: als Rodungssiedlung. (mehr …)
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Geschrieben am 01.10.2011
ZVS-Wanderung von Malscheid nach Beiler (L)
Von Römerwegen, Grenzen und einem Gehöft
Lascheid und Malscheid, zwei Orte in unmittelbarer Nachbarschaft mit der -scheid-Endung, deuten die Grenze zweier Herrschaftsbezirke an: Lascheid den Reuländer Teil, Malscheid den Weiswampacher Teil, dies sowohl in weltlicher als auch in kirchlicher Hinsicht. (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
ZVS-Wanderung von Botrange zur Hille, nach Baraque Michel und zum Poleûr-Venn
Urwüchsige Landschaft und geschichtsträchtiger Boden
Die Botrange ist die höchste Erhebung des hohen Venns in Belgien und mit 694 Metern auch die höchste Erhebung des Landes. Der aufgeschüttete 7 Meter hoher Baltia-Hügel sollte Belgiens höchsten Punkt auf 700 Meter bringen. (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
ZVS-Wanderung von Bellevaux nach Falize und Warche
Von lokalen Dynasten, alten Grenzsteinen und einer felsigen Landschaft
Bellevaux und sein Umland beherbergte schon um das Jahr 1000 einige Burgen, die als vorgeschobene Posten der Fürstabtei Stavelot-Malmedy anzusehen sind und von den damaligen Laienäbten gegründet wurden. Die ehemalige Burg Bellevaux war Stammsitz der Herren von Bellevaux (auch Schönendall genannt), die besonders zwischen dem 14. und 16. Jh. in Erscheinung treten, und zwar (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
ZVS-Wanderung von Berterath nach Hüllscheid, Losheim und Merlscheid
Von einer Domäne, einer verschobenen Grenze und einer Kapellengründung
Auf unserer heutigen Wanderung werden wir einige Orte streifen, die wohl als Einzelsiedlung der fränkischen Zeit im Manderfelder Hofgebiet ihren Anfang genommen haben, sich nachher auf mehrere Behausungen ausdehnten und mit Manderfeld und Umgebung und der Schönberger Herrschaft im Jahre 1374 in den Machtbereich der Trierer Erzbischöfe geriet. (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
ZVS-Wanderung in Recht
Schieferstein und Schwarzbrot
Wohl keine Ortschaft unserer Gegend ist so mit dem Schiefer verbunden wie Recht. Schon sehr früh wurde im Rechter Berg Schiefer abgebaut. Dies bezeugen die meist in Friedhofsmauern eingebauten Kreuze mit den etwas grob eingemeisselten Jahreszahlen aus dem 17. Jahrhundert. (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
ZVS- Wanderung zwischen Meyerode und Medell
Von Kirchenbauten, einer rätselhaften Steinplatte und der Kriegsfurie
Obwohl die Ortschaft Meyerode erst zu Beginn des 14. Jh. (1319) erstmals urkundlich erwähnt wird, dürften seine Ursprünge noch weiter in frühere Jahrhunderte hineinreichen, wenn man die Sagen um die Wüstung Hundheim (zwischen Meyerode und Valender gelegen), die in unmittelbarer Nähe vorbeiführende Römerstraße Reims-Köln oder die im Jahre 1893 auf Eichenhardt gefundenen Tongefäße betrachtet. (mehr …)
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Geschrieben am 24.09.2011
