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Burg und Herrschaft Reuland

Burg und Herrschaft Reuland

Der Name des Ortes Reuland leitet sich vom Rittergeschlecht ab, das urkundlich ab dem 12. Jahrhundert bekannt ist. Das Geschlecht der Herren von Reuland erscheint erstmals urkundlich i.J. 1128 mit Johann, der Abt von Stavelot-Malmedy war. Dieses Rittergeschlecht starb 1313 mit Arnold von Reuland aus. Der bekannteste Reuländer Ritter dürfte Dietrich von Reuland gewesen sein, der am Kreuzzug Kaiser Barbarossas teilnahm und 1189 vor Akkon gefallen ist. Sein heldenhafter Kampf gegen die Feinde des Christentums hat ihm den Titel „Löwe von Reuland“ eingebracht. Ab 1264 ist die Burg als luxemburgisches Lehen bekannt und die Herren von Reuland haben in der Zeit gute Beziehungen zu ihrem Landesherrn.

Das Gebiet der Herrschaft Reuland ist wohl im 9. oder 10. Jh. vom fränkisch-karolingischen Königshof Thommen abgekoppelt worden und hat als Verwaltungseinheit im Herzogtum Luxemburg bis zum Ende des Ancien Régime bestanden. Dieses Gebiet war zwar schon in keltischer und römischer Zeit besiedelt, wie wir aus den Altertumsfunden in der näheren Umgebung wissen (z.B. Hügelgräber). Nach dem Abzug der Römer gelangte unser Gebiet als herrenloses Land in den Besitz der fränkischen Könige (Merowinger, später Karolinger). Als solch ein Königsgut wird der Hof Thommen i.J. 814 erstmals erwähnt. Solche Königshöfe, landwirtschaftliche Zentren, erwiesen sich bei den Einfällen der Ungarn und der Normannen als ungeschützte Liegenschaften Daher begann auch in unserem Gebiet der Burgenbau, meist an sicheren Stellen in Flusstälern. Auf dem Felsvorsprung über dem Ulftal entstand der Burganlage im 9. oder 10. Jahrhundert, in dessen Schutz sich dann die Ortschaft entwickelte. Archäologische Grabungen belegen, dass der Burgplatz schon im 10. Jahrhundert besiedelt war. Im 11. und 12. Jahrhundert wird dieser Lebensraum mit Umfassungsmauern und einem Bergfried befestigt worden sein. Das Geschlecht der Herren von Reuland dürfte somit die Wehranlage mit Zugbrücke und Wassergraben erbaut haben. (mehr …)

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Geschrieben am 05.01.2012

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Buchvorstellung F.M.J. Müllender: Die Wappen des Reuländer Urbars

Diese heraldisch-genealogische Betrachtung aus der Feder von Fabrice Müllender stellt einen Beitrag zur ehemaligen luxemburgischen Herrschaft Reuland dar.

Ausgehend von Wappenabbildungen in einer Handschrift vom Ende des XVI. Jahrhunderts sowie einem armorierten Hochgrab werden die Herrschaftsverhältnise über zwei Jahrhunderte hinweg betrachtet.


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Geschrieben am 14.11.2011

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ZVS-Wanderung von Reuland nach Alster und Bracht

Von Burgleuten, Schlossherren und schmucken Gotteshäusern

Das Geschlecht der Herren von Reuland erscheint erstmals urkundlich i.J. 1128 mit Johann, der Abt von Stavelot-Malmedy war. Dieses Rittergeschlecht starb 1313 mit Arnold von Reuland aus. Das Gebiet der Herrschaft Reuland ist wohl im 9. oder 10. Jh. vom karolingischen Königshof Thommen abgekoppelt worden. (mehr …)

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Geschrieben am 01.10.2011

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ZVS-Radwanderung in 21 Etappen von Neidingen nach Oudler

Eisenbahngeschichte in 21 Etappen

ZVS-Radwanderung auf den ehem. Eisenbahnlinien Neidingen – Lommers¬weiler  und  Auel – Oudler (vom 6.5.2007)

1. Am Start in Neidingen:  Planung und Bau der Strecke
Der Bau der Vennbahn ordnet sich zeitlich recht spät in den Bau von Eisenbahnen im damaligen Deutschen Reich. Erst zum Ende des Jahrhunderts fuhren die Züge durchgehend zwischen Aachen und Prüm, denn mit der Eröffnung des letzten, 16 km langen Teilstücks zwischen St.Vith und Bleialf am 1.10.1888 konnte die Linie erst durchgehend befahren werden. Recht spät, denn im übrigen Gebiet des Deutschen Reiches, auch in der Eifel, verkehrte die Eisenbahn schon Jahre bzw. Jahrzehnte früher.

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Abgelegt in Allgemein, Geschichtliche Themen

Geschrieben am 01.10.2011

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