Heckingschild für „Barfußhistoriker“ – Laudatio von Herrn Engelbert Cremer

Abgelegt in Heckingschild

Geschrieben am 26.04.2018

Laudatio für Klaus-Dieter Klauser anlässlich der Verleihung des Dr. Anton-Hecking-Schildes am 14. April 2018 im Rathaus zu St.Vith

 

Lieber Klaus-Dieter, Werte Gäste,

Ich stand am Fenster – im Alter hat man das so an sich, man steht gelegentlich am Fenster , betrachtet eingehend den Horizont und hofft, so wie der Matrose im Mastkorb , endlich ausrufen zu können: „Land in Sicht“.
Aber der Matrose im Krähennest blieb stumm.
Vor mir liegt ein weißes Blatt Papier . Die Leere starrt mich an. Es sagt kein Wort. Mein Blick schweift wieder nach draußen.
Nun sollte man nicht glauben mir wäre zum Preisträger des diesjährigen Anton-Hecking-Schildes nichts eingefallen. Im Gegenteil, die Fülle dessen, was er geleistet, initiiert, angestoßen, entwickelt und geschrieben hat , ist so überwältigend , dass ich nicht wusste, wo anfangen und was in dieser Fülle besonders erwähnt werden sollte. Aber das war es nicht allein. Vor allen Dingen wusste ich nicht wie anfangen. Ich ahnte, dass unser Preisträger es gar nicht mag im Mittelpunkt zu stehen. Seine Bescheidenheit steht im Widerspruch zum Applaus der ihm heute gebührt. Wie umgehen mit dieser ehrlichen, nicht aufgesetzten Bescheidenheit, die Platz lässt für andere? Mein Blick schweift wieder in die Ferne.
Man könnte einen Blumenstrauß überreichen und Danke sagen für den unermüdlichen Einsatz. Man könnte diesen Blumenstrauß mit Schneeglöckchen, Veilchen, Krokusse garnieren, die leise, wie unser Preisträger, im Stillen, oft Verborgenen, aufblühen und nicht müde werden durch ihre Schönheit jedes Jahr das Herz aufs Neue zu erfreuen. Doch Zweifel erfüllten meine Gedanken. Dies wäre zwar stimmig, passend zu unserem Preisträger, aber für den heutigen Anlass schien mir dies doch etwas knapp bemessen zu sein.
Und so sitz ich wieder vor meinem leeren Blatt Papier.
Beim Grübeln fiel mir ein , dass der heutige Vorsitzende des Geschichtsvereins, Jens Giesdorf, mir erzählt hat, dass Hubert Jenniges, der mit Klaus-Dieter befreundet war, sich selbst und Klaus-Dieter als „Barfußhistoriker“ bezeichnete.
Gemeint war damit, dass sie keine wissenschaftlich ausgebildeten Historiker waren, sondern sich selbst aneigneten ,was die, ich nenn es mal, „ Leidenschaft für Geschichte „von ihnen forderte.
Dieser Begriff passt nahezu ideal zur Person Klaus-Dieters. Er drückt nicht nur seine Bescheidenheit aus , sondern umschreibt auch sein Wirken.

Denn, wer barfuß durchs Leben geht , lernt wachsam sein, lernt schauen wo er seinen Fuß hinsetzt und wo er hintritt. So wird er auf Dinge aufmerksam, die möglicherweise sonst nicht gesehen oder wahrgenommen werden.

Klaus-Dieter ist aufmerksam. Ihm fiel auf, dass viele Gedanken und Ideen nicht voll zur Geltung kommen, wenn sie, wie in einer Schatztruhe, gesammelt und dann unter endlosen Jahresverzeichnissen und schmucken Sammelbänden begraben werden. Und so geschah eines Tages folgendes:

Wir schreiben das Jahr 1996 . Ein Mann stellt sich Guido Leufgen beim Einlass zur GV des Geschichtsvereins ZVS in Crombach vor . Dieser zog aus seiner Tasche Papiere und sagte:“ ich wollte euch ein Register dessen überreichen was bisher seit erscheinen eurer Monatszeitschrift an Themen veröffentlicht worden ist. Vielleicht interessiert euch das.“

Werte Zuhörer , sie ahnen es bereits . Dieser Mann war unser heutiger Preisträger. Damals schon sollten drei Eigenschaften zu Tage treten, die ihn bis heute auszeichnen: Fleiß , denn dieses Register herstellen hatte Arbeit und Ausdauer abverlangt, Offenheit für neue Medien, zur Herstellung hatte er damals schon ein Computerprogramm benutzt, und Dienstbereitschaft .
Jemand sagte mal: diese Arbeit hat uns allen gedient, uns selbst, jenen, die uns bei ihrer Recherche um Hilfe baten, all jenen , die an ihren Dorfchroniken arbeiteten und denen KD immer zur Seite stand und auch den Schülern und Studenten, die für ihre Arbeiten immer wieder auf Quellenrecherche angewiesen sind . Hinzufügen muss man, dass er in der Zwischenzeit auch die Bestände der Bibliothek des Geschichtsvereins digital erfasst hat. Dank seiner ist es jetzt per Stichwortsuche möglich, das Gewünschte zu recherchieren. Wie sagte der Eifeler: „Mer fönd wat mer sökt“ Klaus-Dieter half diese Schatztruhe der Gedanken, Ideen, Themen freizulegen und jedem zu öffnen.
Neben dieser Dienstbereitschaft gesellt sich aber auch seine Hilfsbereitschaft. Sagt man ihm, dass man an diesem oder jenem Thema arbeitet, fragt er :“ Kann ich dir helfen?“ oder antwortet: „ Ich kann dir da nicht helfen, kenne ich zu wenig von, aber ich kenne jemanden, der dir helfen kann, den fragen wir. Und wenn er niemanden kennt, der helfen kann, – was selten vorkommt – dann sagt er: ich suche jemanden, der dir hilft. Ich melde mich..
So ist er unser heutiger Preisträger: fleißig, offen, dienst- und hilfsbereit. Und dabei braucht er nicht viele Worte. Er erledigt sofort was zu tun ist. Er macht sich ans Werk. Nicht indem er delegiert im Sinne von: „ man müsste“, Nein er tut es.

Und dies ist eine andere Eigenschaft von Barfußgängern. Weil sie viele Wege barfuß gegangen sind und wissen wie mühsam das sein kann, barfuß zu gehen, haben sie Sinn dafür entwickelt, ANDEREN mühsame Wege zu ersparen. Und das tut Klaus-Dieter.

In Versammlungen erlebt man ihn aufmerksam zugehörend . In gewohnt ruhiger Ausstrahlung gibt er seine Antworten. Man hat den Eindruck, dass er das Gesagte, in der Analyse, durch eines der drei Siebe des Sokrates schickt und sich die Fragen stellt: ist das Gesagt wahr? Ist es etwas Gutes? Ist es notwendig aufgegriffen zu werden? Wenn er dann den Blick abwendet und sich der Tastatur des PC‘s widmet, ist das seine Art auszudrücken: so das Notwendig und Wichtige ist jetzt gesagt. Und man darf fest damit rechnen, dass am nächsten Tag schon der Bericht der Versammlung vorliegt.

Auch hier erkennt man den geübten Barfußgänger. Wer barfuß geht, ist zielorientiert und meidet Umwege. Nebenbei bemerkt – ich sag das mit einem Augenzwinkern – ist dies aber auch eine Möglichkeit sich zu schonen , nicht nur die Füße.

Wenn es gilt neue Wege zu gehen, ist unser Preisträger nicht nur zielorientiert
er ist dynamisch, entschieden, und doch behutsam.
Er weiß um die Nähe der Menschen zu ihrer Geschichte . Er weiß auch um ihre Sehnsucht, Vergangenes in ihrem Leben wieder entdecken zu wollen. Dabei denkt er auch daran, dass andere Wege erforderlich sind, um jene zu interessieren, die Geschichte neu erfahren möchten.
Seine von ihm organisierten Wanderungen sind der konkrete Ausdruck dieses Wissens. Hier verbindet er Freude am Wandern, Frische Luft und schöne Natur mit „Reise in die Vergangenheit“, mit Identitätsfindung. Das rege Interesse auf den diese Wanderungen stoßen, zeugt davon, dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Er hat erkannt, in unserer heutigen Zeit erreicht man die Menschen leichter, indem man deren eigenen Interessen mit neuen verbindet . So gewinnt er sie für Geschichte. Er hatte früher oft den Spruch auf den Lippen : „ Butter bei die Fische“ d. h. „ Zur Sache kommen“ Seine Stärke ist nicht nur die Theorie sondern auch die praktische Umsetzung. Seine Wanderungen zeugen davon.
Dadurch entsteht auch eine, ich nenne es mal „ Nähe“ zu den Menschen unsere Gegend . Jemand sagte mir mal:“ Er kommt gut bei der Bevölkerung an“ und meinte damit , dass Klaus-Dieter bei vielen Menschen unserer Gegend bekannt ist, weil sie ihn erlebt haben bei den Wanderungen, bei den Führungen im Museum, bei der Mithilfe in der Erstellung ihrer Dorfchronik oder in den Arbeitsgruppen, bei der Erstellung der Jugendseiten, der Umgestaltung des Museums , dem Aufbau von Ausstellungen und vieles mehr.
Dies Nähe zu den Menschen entsteht auch dadurch, dass er es versteht Freiräume zu schaffen für neue Ideen. Er lässt sie nicht nur zu, er fördert sie. Bei der Realisierung packt er selbst mit an. So ist er denen nahe, die mithelfen, gewinnt neue Barfußgänger, die sich auf den Weg der Geschichte machen.
Er scheut sich auch nicht heikle Themen aufzugreifen, die wichtig sind, um das Jetzt zu begreifen aber auch damit Geschichte im Umkehrschluss erfahrbar werden kann, als Schule der Menschlichkeit, die Einsichtigkeit und Urteilsfähigkeit fördern kann. – Die Ausstellung,über den 1. Weltkrieg, die er jetzt nach St. Vith gebracht hat, ist von dieser Sichtweise ein gutes Beispiel – .
Dies bekräftigen aber Publikationen über die Weltkriege und die Säuberung, bei denen er selbst tätig war oder mitgeholfen hat.
So bringt er den Menschen Geschichte nicht nur näher, sondern fördert auch gegenseitiges Verständnis und Selbsterkenntnis. Denn nur, wenn schwierige Etappen unserer Vergangenheit nicht ausgeklammert werden, können wir in einen ehrlichen Dialog miteinander treten. Deshalb gehören schwere Zeiten nicht ausgeklammert. Geschichte ist die Absage an das „Vergessen“, auch an das selektiven Vergessen.

Klaus-Dieter widersetzt sich mit vielen anderen Mitstreitern durch seine Arbeit dem Flüchtigen, dem Vergessen . Gemeinsam haben sie dem Abreißkalender den Kampf ansagt, öffnen unserer Gesellschaft die Tür in die Vergangenheit , die nicht nur hinter uns liegt, sondern auch Wegweiser sein kann, um uns Orientierung im Jetzt und in der Zukunft zu geben.

Seine Arbeit gegen das Vergessen, ist geprägt von Behutsamkeit, von der Gabe theoretische Dinge praktisch umzusetzen, Freiräume zu schaffen, heikle Themen aufzugreifen. Diese Arbeit fördert durch seine Beziehung zum Jetzt eine vorbildliche Nähe zu den Menschen. Dies sind wiederum Eigenschaften , die den Barfußgänger auszeichnen.

Denn dieser kann sich in die Lage jener versetzen die ebenfalls barfuß unterwegs sind. Er geht nicht über alles hinweg, weil er aufmerksam ist . Aber er ist auch kein „ Spring-ins-Feld „ , denn Barfußgänger wissen, wie leicht man sich und andere verletzen kann, wenn man seinen Fuß unachtsam irgendwo hinsetzt.

Wer neue Generationen für das Erinnern und gegen das Vergessen zu gewinnen sucht, muss auch den Mut haben Kommunikationsmittel einzusetzen, die zum heutigen Alltag gehören. Dank Klaus-Dieter‘s halten MP3, CD‘s, DVD‘s, Theater PC, Touch Screens, Facebook Einzug in die doch gern als etwas staubig angesehene „ Heimatgeschichte“.

Verständlicherweise fällt es einem Barfußgänger etwas leichter „ Alte Schuhe“ abzulegen, denn alte Wege lassen sich oft auch nur in alten Schuhen gehen.
Barfußgänger aber gehen gerne neue, nicht festgetretene Wege, haben Lust und Freude am Ausprobieren anderer Wege. Das tut Klaus-Dieter

Dabei scheut er sich nicht auch Landesgrenzen zu überschreiten.
Denn Erinnerungen machen nicht an Landesgrenzen halt, besonders nicht bei einer Grenzbevölkerung wie der unsrigen, wo Grenzen, Grenzziehungen und Grenzbestimmungen maßgeblich am Schicksal von Frauen, Männern und Familien beteiligt waren und sind. Klaus-Dieter ist auch hier den Weg der Öffnung gegangen und sucht die Zusammenarbeit mit anderen Geschichtsvereinen auch jenseits der Grenze, wo er übrigens auch ein gern gesehener Vortragsredner ist.
Jenseits der Grenze schätzt man ihn für sein Arbeit. Letztes Jahr wurde ihm dafür der Rheinlandtaler verliehen. In seiner Laudatio zur Preisverleihung des Rheinlandtalers sagt Prof. Dr. Jürgen Wilhelm zu unserem Preisträger:
“ Sie gehören zu den Menschen, die sich im besonderen Masse um die regionale Kultur, ihre Vermittlung und die über viele Grenzen hinausgehende Verbindung von Menschen verdient gemacht haben.“ Es folgt dann dieser wunderbare Ausspruch, der das Wirken Klaus-Dieters zusammenfasst. Er sagte: „ Klaus-Dieter Klauser arbeitet mit den Menschen, über die Menschen und für die Menschen.“
Treffender kann man es nicht ausdrücken.

Von dieser Einstellung zeugt auch das historische Museum im alten Bahnhofsgebäude von St. Vith. Klaus-Dieter hatte ein Konzept. Es bestach durch seine Einfachheit: ein Museum ist für jetzige Menschen da , die etwas über ihre Wurzeln erfahren wollen, auch um ihre Identität zu ergründen. Deshalb müssen Besucher sich orientieren können und diese findet er eher im chronologischen und epochalen Ablauf des Dargestellten.

So ist es leichter Antwort finden auf die Frage: wo stehe ich.

Es sei mir erlaubt darauf hinweisen, dass ihm, Klaus-Dieter, neben der Orientierung des Menschen in der Zeit auch dessen Orientierung im Raum ein hohes Anliegen ist. Dies erklärt seine unermüdliche Kartenarbeit – bisher hat er davon über 200 erstellt – , Karten, die in der Zwischenzeit auch in viele Publikationen erscheinen und genutzt werden. Bei seinen vielfältigen Beiträgen zur Geschichte sei dies nur am Rande erwähnt.

Im neuen Museumskonzept wurden also die engen Zeit- und Raumgrenzen des so genannten Heimatmuseums verlassen, um Orientierungshilfen im Gesamt-geschichtlichen anzubieten. Aus dem Heimatmuseum wurde ein Geschichtsmuseum, dank seiner Initiativen. Selbstredend, dass er dieses Konzept mit Hilfe vieler anderen umsetzte, die er dafür ansprach, motivierte und, wie sollte es anders sein, natürlich auch indem er selbst mit anpackte.
Er ist aber, wie wir wissen, behutsam und lässt durch Themenausstellungen wie zur Eisenbahn, Kirche und Handwerk, das Heimatliche nicht zu kurz kommen. Außerdem führen Zeit-begrenzte Ausstellungen Abwechslung ein, machen aus dem Museum einen Ort der Begegnung und ermuntern den Besucher zum Wiederkommen.

Auch hier kommt wieder der Barfußgänger zur Geltung, der um die Bedeutung orientierender Wegweiser weiß. Sie führen zum Ziel. Er weiß auch , dass der , der diesen Weg öfters geht, ihn leichter wiederfindet.

Wie ich so vor meinem Papier saß, dachte ich, wie oft mag wohl KD vor so einem leeren Blatt gesessen haben , wenn er einen seiner ungezählten Artikel geschrieben hat oder bei der Redaktion eines Buches saß. Aber da fiel mir ein:
er hat das sicher in den Computer getippt. Papier braucht man, wenn überhaupt, nur zum ausdrucken. So sagte ich zu dem vor mir liegenden Papier: „Nimm dich nicht zu wichtig, heutzutage können wir Gesagtes und Geschriebenes digital speichern und auf Trägern erhalten. Heute bist du nicht mehr so erforderlich.
Das vor mir liegende Papier knickte sich an einer Ecke um, wie von selbst, so als wolle es mir durch das Eselsohr zu erkennen geben, etwas tiefschürfender nachzudenken.
Mir wird bewusst, dass man Maschinen, Energieträger braucht, um das Gespeicherte zu nutzen. Und dass die in unserer jüngeren Geschichte gebrauchten Magnetbänder, Tonbänder, Videobänder schon heute nicht mehr jedem zugänglich sind. Mein Papier formte das Eselsohr in eine winkende Hand um, so als wolle es sagen: siehst du, wenn du barfuß Historiker erhalten willst musst du ihnen auch Quellen erhalten, die ihnen zugänglich sind.

Auch daran denkt Klaus-Dieter : nicht nur indem er Themen der jüngeren Geschichte bearbeitet und so der Nachwelt erhält wie z.B. den Bau der Eisenbahn , der Autobahn oder die Arbeiten des Architekten Cunibert, sondern auch indem er die periodischen Zeitschrift „ Zwischen Venn und Schneifel“ fürsorglich umhegt und pflegt.
– das alles auf Papier, versteht sich – .
Denn woraus sollen künftige geschichtlich Interessierte schöpfen können, wenn der Teich, aus dem sie schöpfen, versiegt oder nicht zugänglich ist. Dank seiner Arbeit , dank derer die er zur Arbeit anregt und motiviert und auch der vielen Barfußhistoriker ist dieser Teich vor dem Austrocknen bewahrt und künftige Generationen können helfen unsere Zukunft aus dem Teich des Erinnerns zu bewässern, damit Leben in Zukunft geschützt ist und erhalten bleibt.

Auch dies ist ein Vermächtnis des Barfußgängers: wer barfuß geht, hat ein Gespür für das Leben unter seinen Füssen und lernt es schätzen.

Lieber Klaus-Dieter, zum Schluss möchte ich noch dein Grußwort zitieren, dass du 1998 , als neuer Präsident des Geschichtsvereins „ Zwischen Venn und Schneifel“ an die Mitglieder gerichtet hast: Dort schriebst du im Hinblick auf die zu leistende Arbeit, :
„ der neue Verwaltungsrat … wird sich auch auf die eigene Kreativität verlassen müssen. Inwiefern dies gelingen wird, wird der Spiegel der Geschichte einst zeigen, der uns dann vorgehalten wird…“ So schriebst du 1998.
Heute , 20 Jahre später, darf man rückblickend getrost sagen: es ist gelungen. Du aber , Klaus-Dieter, warst maßgeblich daran beteiligt, dass es gelang. Du bist neue Wege gegangen, hast neue Generationen für Geschichte begeistert.

Du hast Geschichte nicht nur im Kopf, sondern auch in den Füßen . Bist als Barfußhistoriker nicht in die Rolle des Zuschauers geflüchtet, sondern in die des Begleiters , der mitreißt , begeistert und leitet.

Dieses Anton Hecking Schild, das Dir heute verliehen wird, steht Dir zu recht zu. Es ist wie ein Orgelpunkt in deinem Schaffen, setzt den richtigen Ton in deinem bisherigen Wirken. Es soll aber nicht der Schlusston sein. Der Weg ist nicht zu Ende . Menschen wie Du werden auch in Zukunft als Begleiter gefragt sein.

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